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Sonntag, 21. Dezember 2014

Tag 355 - Die erste Brille

Huch, wo kommt die denn her? Hab ich beim Herumkramen in einem Karton gefunden: meine erste Brille. Ich wusste gar nicht mehr, dass ich die noch hab. Tragen würde ich sie heute auf gar keinen Fall mehr - ziemlich gruselig-hässlich, was? Dagegen ist dieses Modell ja noch regelrecht modisch ... Die Brille kann weg.

Freitag, 19. Dezember 2014

Tag 353 - Das weinrote Haarband

Ist das etwa die Pantone Farbe des Jahres 2015, Marsala? Könnte sein, ich bin mir nicht sicher. Wahrscheinlich ist es aber ein bisschen zu wenig braun dafür. Aber selbst, wenn's so wäre: Dieses Haarband ist zu eng und ist furchtbar unbequem. Abgesehen davon mag ich echtes Rot ohnehin lieber, Farbe des Jahres hin oder her. Das Haarband kann weg.

Montag, 15. Dezember 2014

Tag 349 - Der Modeschmuck

Passend zu diesen goldenen Creolen hatte ich mal einen Armreif. Den hab ich auf dem Flohmarkt verkauft und damals noch in meinem Schmuckkästchen nach den Ohrringen gekramt, um sie dem Mädel auch noch aufschwatzen zu können - vergebens. Da dachte ich, ich hätte sie wohl doch schon weggegeben. Jetzt sind sie mir wieder in die Hände gefallen. Ich mag nicht mal echten Goldschmuck (steht mir nicht), aber diese billigen Imitate aus Fake-Antikgold schon gar nicht. 

Überhaupt finde ich in den Ecken meiner Wohnung immer wieder schrottigen Modeschmuck: mädchenhafte Haarspangen oder billige Ohrringe. Ob sich das Zeug wohl heimlich in dunklen Schubladen vermehrt? Wie auch immer, es kann weg - und damit ist das Nest nun hoffentlich ausgerottet.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Tag 341 - Die Glitzerstrümpfe

Es weihnachtet sehr bei daskannweg! Deshalb gibt's heute Glitzerstrümpfe, die ich mir mal in einem Zustand geistiger Umnachtung gekauft haben muss. Denn erstens kratzen sie wie blöd und zweitens find ich Strumpfhosen viel praktischer, weil wärmer und bequemer. Die Glitzerstrümpfe können weg.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Tag 337 - Das rote Tüchlein mit den weißen Punkten

Höchste Zeit, mal wieder eins meiner zahlreichen Halstücher auszusortieren - das letzte Mal ist immerhin schon fünf Monate her. Es ist eigentlich weniger ein Halstuch als vielmehr ein Halstüchlein: klein, quadratisch, zart und gepunktet. So was trugen wahrscheinlich elegante Damen in den 50er-Jahren. Mir fehlt offenkundig die Fähigkeit, so ein kleines Tüchlein mit Stil zu tragen. Deshalb lag es schon lange im Schrank. Und nun kann es weg.

Dienstag, 25. November 2014

Tag 329 - Die Buttons

Manchmal muss man Rückschläge hinnehmen. Das gilt fürs Ausmisten ebenso wie für Diäten, Sport oder andere gute Vorsätze. Werbegeschenke mit Markenaufdruck wollte ich eigentlich keine mehr nehmen, weil sie nur rumliegen und ich keine Lust hab, mich für einen Pfennigartikel mit einer Sache gemein zu machen.

Ins Wanken geriet dieser Vorsatz offenkundig im Frühsommer, denn die Sache war eine gute und der Urheber der Sache war niemand anderes als mein Arbeitgeber: Ich rede von der Aktion "Schön genug" der BRIGITTE. Mit "Schön genug"-Buttons ein Zeichen setzen gegen den Schönheitswahn - nette Idee, eigentlich. Ich griff zu. Ich meine, ich hätte sogar noch einen dritten Button, einen rosafarbenen, mitgenommen, aber wo der ist, weiß ich nicht mehr. Keinen der zwei, oder auch drei Buttons jedenfalls hab ich seitdem getragen, und verspüre auch keinen Wunsch, das zu ändern.

Das Wichtigste an Rückschlägen ist, dass man trotzdem weitermacht. Ich mach weiter - und die Buttons können weg.

Freitag, 14. November 2014

Tag 318 - Die Gürtel, die mal wo dabei waren

Ich hab noch nie eine Kolumne gelesen über Gürtel, die mal wo dabei waren. Dabei wären diese Gürtel, die man beim Klamottenkauf ungebeten dazubekommt, doch eigentlich ein klassischer Kolumenaufreger: diese hässlichen, billigen Dinger aus Kunstleder, die eigentlich keiner haben will, und diese unnützen Bändchen aus Jerseystoff. 

Wie viele Ressourcen könnte die Menschheit wohl sparen, würden künftig keine unnützen ungebetenen Gürtel mehr produziert? Und wie viel könnten die Käufer wohl sparen, müssten sie keine ungebetenen Gürtel mehr mitbezahlen, die nur den Kleiderschrank verstopfen und nie getragen werden? Eine Antwort auf diese Fragen würde mich extrem interessieren: Wallraff, übernehmen Sie! Ich tu derweil meine ungebetenen Gürtel weg.

Freitag, 31. Oktober 2014

Tag 304 - Die Schachtel mit Modeschmuck

Puh. Noch mehr Schmuck. Noch mehr billiger Modeschmuck. Den ich nie trage. Und dazu noch diese geschmackvolle Schachtel: ein Herz aus rotem Samt! In der war einst mal Unterwäsche drin. Geschenk eines mäßig kreativen und geschmackssicheren Ex-Freundes.

Wegwegweg mit diesem Zeug, und weil ich keine Lust hab, das alles einzeln zu verbloggen, umfasst dieses Posting die ganze Box samt Inhalt. Das muss dann aber auch reichen bis Montag, denn ich bin mal wieder beim Liebsten im Süden und die Erfahrung lehrt, dass die Zeit und Lust zu bloggen da deutlich gedämpft sind. Außerdem muss ich haushalten mit dem, was ich noch habe - das Jahr hat immerhin noch 51 Tage.

Donnerstag, 25. September 2014

Tag 268 - Die silbernen Ohrringe

Wenn man sie so auf einem Haufen sieht, ist es schon kurios: Ich besitze drei extrem ähnliche Paar kleine silberne Ohrringe, allesamt Geschenke, passend zum vor zwei Wochen aussortierten Silberschmuck.

Zieht man jetzt noch in Betracht, wie häufig ich Ohrringe trage - nämlich so gut wie nie - wird endgültig klar: Die können weg. Ein Paar behalte ich für besondere Anlässe, die anderen beiden verkloppe ich auf dem Flohmarkt. Am 12. Oktober in der Fabrik - kommt gern vorbei!

Mittwoch, 24. September 2014

Tag 267 - Die warmen Socken

Es ist schon ein bisschen absurd, wie viele Paar warme Socken ich habe: mindestens zwölf Paar (vielleicht sind noch welche in der Wäsche). Seit ich letztens einen Berg normale Socken asssortiert habe, sind in meiner Sockenschublade fast ebenso viele warme Socken zu finden wie normale. Der Grund hierfür ist ganz einfach: Warme Socken trage ich in erster Linie zuhause, das heißt: nicht in Schuhen. Sie kriegen also keine Löcher und müssen nicht weggeworfen werden. Davon abgesehen: Wenn man so viele warme Socken hat wie ich, kommen die pro Paar auch selten dran und haben wenig Gelegenheit, sich abzunutzen.

Es gibt jedoch überhaupt keinen Grund, so viele warme Socken zu besitzen. Daher hab ich die am wenigsten geliebten drei Paar jetzt aussortiert, die mit den einschneidenden Bündchen und dem komischen Synthetikmaterial. Die können weg.

Freitag, 12. September 2014

Tag 255 - Der Silberschmuck

Ich hoffe sehr, dass ich im Oktober einen Flohmarkt-Platz bekomme - drückt mir die Daumen. Daher hab ich noch mal mit dem ganz besonderen Flohmarkt-Blick in meinen Schränken herumgekramt  und fand diesen Silberschmuck. Den hab ich vor zehn Jahren oder so mal von einem Ex-Freund bekommen, und inzwischen ist der echt nicht mehr mein Stil, ganz abgesehen davon, dass ich eh ziemlich weg bin von Schmuck. Ich hab ihn seit Ewigkeiten nicht mehr getragen.

Die Kette und der Ring sind wirklich aus Silber und von Esprit. Sie können weg und werden hoffentlich auf dem Flohmarkt noch ein paar Euro einbringen.

Montag, 8. September 2014

Tag 251 - Die grauen Stulpen

Die Idee von Stulpen finde ich richtig gut. Die haben so was Gemütliches, Heimeliges. Frauen, die Stulpen zu tragen wissen, sehen lässig aus damit und müssen im Winter sicher niemals an den Waden frieren. Dummerweise gehöre ich nicht zu diesen Frauen.

Da hilft es auch nichts, dass die grauen Stulpen mit dem Zopfmuster unangezogen wahnsinnig schön finde. Ich finde, ich sehe albern aus damit. Die grauen Stulpen können also schweren Herzens weg. Ich freue mich, wenn sie bei einer dieser beneidenswert lässigen Stulpenträgerinnen ein neues Zuhause finden.

Montag, 25. August 2014

Tag 235 - Die kaputte Sonnenbrille

"Schon wieder eine Sonnenbrille?", mögen vielleicht die denken, die diesen Blog schon länger lesen. Ja, schon wieder eine Sonnenbrille, obwohl ich in den vergangenen zwölf Monaten schon mindestens drei losgeworden bin. Aber diese Sonnenbrille ist anders. Sie ist was Besonderes. Sie war mit mir in Marokko, in Nordirland, im Libanon, in Portugal, Griechenland, auf La Gomera und an vielen, vielen anderen Orten.

Nie zuvor hab ich eine Sonnenbrille so sehr geliebt wie diese, und auch meine aktuelle - mit Sehstärke - mag ich lang nicht so gern wie diese, die ich mal für acht Euro oder so bei Rossmann gekauft habe. Ich fand sie toll. Deshalb hab ich sie sogar noch getragen, nachdem der eine Bügel abgebrochen war - ich befestigte den Bügel mit einem Zahnstocher-Stückchen.

Aber nun hab ich meine neue Sonnenbrille seit sieben Monaten und nun bin ich soweit, dass ich Abschied nehmen kann von dieser meiner Lieblingsbrille. Denn auch wenn die neue nicht so lässig ist wie die alte, ich möchte keine Sonnenbrille mehr tragen, durch die ich a) nicht gut sehe und die b) bei schnellen Bewegungen von der Nase fällt, weil das Zahnstocher-Provisorium versagt. Die kaputte Brille kann weg.

Freitag, 22. August 2014

Tag 232 - Die pinkfarbenen Sandalen

Es ist mal wieder so weit: Schuhe! Mich von Schuhen zu trennen, fällt mir schwer. Es gibt die alten Lieblingsschuhe, die irgendwann so kaputt sind, dass man sie nicht mehr reparieren kann, an denen man aber trotzdem hängt. Und es gibt die eigentlich ganz tollen Schuhe, die furchtbar unbequem sind. Die pinkfarbenen Sandalen fallen in die letztere Kategorie.

Früher, als ich noch zur Schule ging, hatte ich mal eine Phase, da trug ich nur Schuhe mit Absätzen. Ich hatte sogar Doc Marten's mit Absätzen! Das ist lange her und inzwischen kann ich auf Absatzschuhen eigentlich gar nicht mehr richtig laufen, was verdammt schade ist, wenn man so klein ist wie ich. Deshalb kaufe ich mir von Zeit zu Zeit Schuhe mit Absätzen - dass ich im Laden fünf Meter schmerzfrei laufen konnte, genügt, um die Hoffnung zu nähren, mit diesen Schuhen könnte es besser ... ähm, laufen. Die Hoffnung wird immer enttäuscht.

Die pinkfarbenen Sandalen hab ich nun schon seit einigen Jahren. Ich mag sie gern, aber ich ziehe sie pro Sommer nur einmal an. In diesem Sommer war das der Tag, an dem ich im Büro den Fahrstuhl nahm statt der Treppe und auf den Gang zum Supermarkt verzichtete, obwohl ich eigentlich was einkaufen wollte. Zu meiner Mittagessensverabredung kam ich etwas zu spät, weil ich mich nur sehr langsam fortbewegen konnte. Mit den Sandalen und mir, das hat einfach keinen Zweck. Sie können weg.

Montag, 11. August 2014

Tag 221 - Das türkisfarbene Haarband mit den Herzchen

Was ist das eigentlich mit mir und Haarbändern? Im Januar musste ich schon mal eine Verfehlung beichten, aber dieses Haarband ist womöglich noch schlimmer. Da sind HERZCHEN drauf. Ansonsten gilt für dieses Haarband alles, was auch für das andere galt: temporäre Geisteskrankheit, niedlich für ein kleines Mädchen etc. pp.

Dummerweise ist das Haarband sehr bequem. Aber die Furcht, dass mich jemand damit sehen könnte, ist nicht wegzudiskutieren. Das Haarband kann weg.

Dienstag, 29. Juli 2014

Tag 208 - Die Socken

Da bin ich wieder, voller Sonne und neuer Aussortier-Energie, und froh, dass ich den langweiligen Haufen Kram weg tun konnte. Ich hoffe, ihr hattet 'ne gute Zeit. Aber nun back to business.

Wenn man eine Fernbeziehung hat, kann man sich nur am Wochenende sehen. Dann aber dafür ohne Pause. Das bedeutet, dass man als berufstätiger, viel arbeitender Mensch drei Möglichkeiten hat, was Hausarbeit angeht: Erstens, man quetscht sie noch irgendwie in die übervollen Tage unter der Woche mit rein. Zweitens, man lässt sie liegen. Drittens, man macht sie schnell zusammen. Ich plädiere für einen gesunden Mix aus allen drei Varianten, und so kam es, dass ich vor kurzem im Südwesten Deutschlands stand und ein Paar Socken des Liebsten in der Hand hielt. "Die sind an der Ferse kaputt", sagte ich und guckte sie missbilligend an. Der Liebste fühlte sich offensichtlich ertappt, und im Schrank fanden sich dann noch allerlei Exemplare, die genauso oder schlimmer aussahen. #daskannweg gab ein kleines Gastspiel.

Wieder zuhause, sah ich mich beim Griff in meine eigene Sockenschublade mit einem Paar Socken konfrontiert, das an der Ferse zwar nicht komplett durchgescheuert war, aber doch dünn genug, um Zeitung hindurch zu lesen.Und dachte darüber nach, wie verrückt es ist, dass wir bei manchen Dingen in unserem Zuhause einfach einen blinden Fleck zu haben scheinen. (In meinem Badezimmer ist zum Beispiel seit sieben Jahren keine Lampe überm Spiegel, und es fällt mir eigentlich nur noch dann auf, wenn mich jemand darauf anspricht. Aber das ist eine andere Geschichte.)

Ich beschloss, den blinden Sockenfleck endlich mal blank zu reiben, und sah mir jedes einzelne Paar Socken in meinem Schrank genau an. Am Ende landeten 13 Paar Socken auf dem #daskannweg-Haufen: Socken mit dünnen Fersen und mit ausgeleierten Bündchen, Socken, die rutschen, und Socken mit Löchern. Einige Lieblingssocken waren dabei, wie die getupften oder die grau-schwarz geringelten, die außen so schön flauschig sind, aber ich beschloss, keine Kompromisse zu machen: Schäbige Socken können, nein müssen weg. Trotzdem muss keiner Angst haben, dass ich in Zukunft nur noch barfuß unterwegs sein kann: Ich hab immer noch 24 Paar in der Schublade.

Sonntag, 20. Juli 2014

Tag 199 - Das Möchtegern-Seidentuch

Urgs. Das Möchtegern-Seidentuch hab ich die Tage im Schrank wiedergefunden. Es kam beim Schrottwichteln des Schreckens in meinen Besitz. Ein Pseudo-Hermès-Carré, natürlich nicht aus Seide, sondern aus irgendwas Künstlichem, und natürlich auch nicht von Hermès.

Mir überreicht, nicht, um mich zu erfreuen, sondern, wie beim Schrottwichteln üblich, um mich zu gruseln. Diese Aufgabe hat es vortrefflich erfüllt, denn für diese Art von Tüchern fühle ich mich immer noch Jahrzehnte zu jung, und selbst in Jahrzehnten werden sie immer noch nicht mein Stil sein. Das Tuch kann weg.

Montag, 14. Juli 2014

Tag 193 - Die ollen adidas-Turnschuhe

 Ich habe diverse Paare alte Turnschuhe, die ich kaum oder nicht mehr trage:
  • silberne (von Nike, leider schon recht abgenutzt)
  • braun-orangefarbene (von adidas, sind halt braun-orangefarben, passen daher zu nix in meinem Schrank)
  • spitze grüne mit Silberstreifen (von Onitsuka Tiger, bisschen arg extravagant und außerdem grün)
  • schwarze mit Stoffeinsätzen (von Puma, heiß geliebt, leider mit einem kleinen Loch)
  • schwarze mit Silberstreifen (von adidas, superalt, nicht mehr richtig sauberzukriegen)
Die schwarzen Turnschuhe mit Silberstreifen lagen lange in meinem Rollcontainer im Büro - für den Fall, dass ich mal auf dem Fahrrad von Regen überrascht werde und nasse Füße kriege. Am vorigen Dienstag hatte ich sie angezogen, weil es wie aus Eimern goss und ich beim Public-Viewing im Schanzenpark war. Gute Entscheidung - die Wiese stand unter Wasser, und der Weg vom Zelt bis zum Bratwurststand reichte aus, um sie zu verschlammen.

Das machte die Entscheidung leicht: Und die ollen adidas-Turnschuhe können weg. An ihrer Stelle wird eins der anderen vier Paare, wahrscheinlich die Pumas, umziehen ins Büro.

Mal sehen, ob ich es bis Ende des Jahres schaffe, mich von allen alten Turnschuhen zu trennen. Gerade verursacht mir der Gedanke noch ziemliches Unbehagen.

Montag, 7. Juli 2014

Tag 186 - Die Brille

Ich würde erbost protestieren, würde man mich als Fashion Victim bezeichnen (und meine Kolleginnen aus dem Moderessort würden vermutlich - zurecht - lauthals lachen). Trotzdem fanden in den letzten zwei Jahren unter anderem Leggins, eine bedruckte Sommer-Stoffhose und etwas mit neonfarbenen Streifen ihren Weg in ihren Kleiderschrank. Kurz: Schon erstaunlich, wie sehr einen die Mode doch beeinflusst.

An Brillen lässt sich das besonders gut ablesen, denn Brillen kauft man sich ja nicht ständig neu und hat auch nicht so viele verschiedene Modelle. Ich zumindest nicht, aber ich bin nicht nur kurzsichtig, sondern auch eitel und trage meine Brille im Wesentlichen nur zum Fahrradfahren, Fußballgucken und wenn jemand einen Vortrag mit Powerpoint hält. Auf dem Foto seht ihr meine letzte Brille, die ich bis vor, hm, zwei Jahren vielleicht hatte. Unglaublich, wie altmodisch die aussieht! Dieses Kleine, dieses Eckige, dieser schmale Rand! Fand ich schon vor zwei Jahren nicht mehr schön, weswegen ich sie, mitsamt dem angeschlagenen Etui, aussortierte und durch ein neues Modell ersetzte.

Trotzdem habe ich die alte Brille aufgehoben, als Ersatzbrille, was Blödsinn ist, schließlich trage ich meine Brille im Wesentlichen nur ... siehe oben. Ich seh schon noch einigermaßen was, auch ohne Brille, oder sagen wir mal so: Ich bin's gewöhnt. Und so selten, wie ich meine Brille trage, ist die Gefahr, dass ihr etwas zustößt, sehr gering. Ich brauche keine Ersatzbrille. Die alte Brille kann weg. Ich hab mal gelesen, man kann die irgendwo abgeben und sie gehen an arme, kurzsichtige Kinder in Afrika oder so? Weiß jemand was Genaueres?

Dienstag, 1. Juli 2014

Tag 182 - Die Sonnenbrille

 
Sommer, Sonne, WM, die zweite: Seit ich mir eine Sonnenbrille mit Sehstärke habe machen lassen, brauche ich die Billigmodelle nicht mehr - sie können weg.

Einige Sonenbrillen hab ich im vorigen Jahr schon auf dem Flohmarkt verscherbelt, dieses Schicksal wird auch dieses Exemplar ereilen. Es sei denn, jemand von euch ruft spontan "Hier" und meldet Bedarf an ...