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Sonntag, 7. Februar 2016

Der große #daskannweg-Umzugscountdown - KW 5

Nur noch sechs Wochen bis zum Umzug! Ein guter Grund, die #daskannweg-Aktivitäten zu intensivieren, fand ich diese Woche - und habe gleich mal Fakten geschaffen.

Weg konnten diese Woche Grafikkarte und Netzteil. Die Teile gehörten eigentlich dem Liebsten; er hatte sie mal hergebracht, um sie bei mir einzubauen - um dann festzustellen, dass sie auch nicht besser sind als das, was in meinem Rechner steckt. Seitdem stand das Zeug bei mir im Regal, uns beiden war klar, dass wir es nicht mehr brauchen würden, mit umziehen sollte es also nicht.

Wohin also damit? Da kamen wir die Klagen von Lieblingskollegin Liske in den Sinn: Ihr Rechner zuhause mache Zicken, kein Wunder bei der uralten Grafikkarte. Also fix Fotos gemacht, rübergeschickt und noch am selben Tag die Teile zum Freundschaftspreis übergeben. Moritz und Liske spielen nun Skyrim mit besserer Grafik und der Liebste und ich waren von dem Geld Essen - perfekt!



Außerdem angelaufen: die Aktion "Balkon aufräumen". Nach einem Winter draußen sieht der alte Grill noch erbärmlicher aus als ohnehin schon. Klar, dass der weg konnte - zumal ich im vorigen Jahr zum Geburtstag einen fabelhaften Lotus-Grill bekommen habe. Die Trennung vom kleinen Base-Grill fiel mir dagegen deutlich schwerer. Immerhin war dieser Grill das Beste an meinem Base-Handyvertrag, den ich seit Jahren immer wieder vergesse zu kündigen: Er heizt blitzschnell auf, zieht super durch und war beim Wettgrillen ungeschlagen. Auf diesem Grill haben wir beim Festival sogar schon Teewasser gekocht!

Ich hatte kurz darüber nachgedacht, ob ich versuchen soll, ihn zu verschenken - seine Qualitäten sind den Menschen in meinem Freundeskreis wohlbekannt. Aber nachdem ich das Foto gemacht hatte, wurde mir klar, dass ich das versiffte Ding keinem mehr anbieten kann. Also konnten beide Grills weg.


Über den größten #daskannweg-Erfolg der Woche konnten sich der Liebste und ich aber gestern freuen. Auf dem Weg vom Schuster raus aus dem Karstadt fiel der Blick auf ein paar Pfanne, und da die alten Pfannen induktionsherdbedingt eh weg sollten, haben wir genauer hingeschaut. Pfannentausch! Alte Pfanne hinbringen, neue mitnehmen, 10 Euro sparen. Galt auch für Töpfe. Und wir müssen uns nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen, was wir mit den alten Pfannen machen sollen, wurden auch noch einen Topf los - und das Ergebnis dieser Einkaufstour steht gerade auf meinem Herd und gart einen Eintopf.


Freitag, 15. August 2014

Tag 225 - Der Blumensamen

 
Wie bekannt, habe ich keinen Garten, sondern nur einen Balkon, auf dem ich mit schöner Regelmäßigkeit meine Blumen vertrocknen lasse. Balkonkästen eignen sich denkbar schlecht dafür, darin Blumensamen auszusäen. Ich hab das mal versucht und es kam ein wenig ansehnliches Gestrüpp dabei raus. 

Beim Aufräumen fand ich jetzt dieses Samentütchen für sicher hübsche Sommer-Azaleen. Sie brauchen Gartenboden und eine warme, sonnige Lage. Da ich ihnen das nicht bieten kann, können sie weg. Für diesen Sommer ist es natürlich zu spät, aber es wäre mir eine Freunde, wenn die Azaleen nächstes Jahr irgendwo anders blühen würden.

Dienstag, 5. August 2014

Tag 215 - Die Blumenroller


Ich hab beschlossen, das Projekt Balkonblumen bis auf Weiteres auf Eis zu legen. Ich bin einfach zu viel unterwegs und außerdem auch zu wenig diszipliniert, um so regelmäßig zu gießen, wie es Blumen auf meinem Balkon nötig hätten. Wie sie dann enden, hab ich euch ja vor kurzem gezeigt.

Es gab mal Zeiten, da war das anders, da pflegte ich liebevoll meine Pflanzen und war stolz auf meinen grünen Balkon. Vielleicht kommen diese Zeiten irgendwann zurück, aber hier und heute sind sie vorbei und das Gerümpel auf meinem Balkon geht mir auf die Nerven.

Schon vor einer Weile wurde ich größere Mengen Blumentöpfe los (oder genauer: versuchte loszuwerden). Aber da gibt es noch was Sperriges, Schäbiges, Unbenutztes, das komischerweise unbeachtet 215 #daskannweg-Tage auf meinem Balkon überleben konnte: vier Blumenroller, drei runde aus Metall (ist das wohl Alu?), ein eckiger aus Holz. Die können weg.

Der eckige aus Holz ist so schäbig, dass er gleich in den Müll wandert. Die drei anderen könnten sauber geschrubbt vielleicht noch Liebhaber finden. Vielleicht möchte sie einer von euch adoptieren, die das hier lesen?

Sonntag, 3. August 2014

Tag 213 - Der Lampion

Aus unserer Reihe: Wahnsinnig hübsch, aber was mach ich bloß damit: der Lampion. Hab ich schon seit Jahren und hänge ihn nicht auf. Wüsste auch nicht wohin. Bestimmt super für Gartenpartys - nur habe ich keinen Garten. Kann bei mir weg. Wer möchte ihm ein neues Zuhause geben?

Mittwoch, 30. Juli 2014

Tag 209 - Die vertrockneten Balkonpflanzen

Wo wir gerade über Fernbeziehungen sprechen: Es gibt Mitbewohner, die in der letzten Zeit erheblich unter meiner zu leiden hatten - meine Balkonpflanzen. Sie sehen seit Wochen schlecht aus. Ehrlich gesagt, sie sehen seit Wochen so aus, als seien sie nicht mehr zu retten.

Die Tatsache, dass ich von Donnerstag bis Sonntag nicht hier war, um sie zu gießen, hat ihnen nun endgültig den Rest gegeben. Sie können weg.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Tag 183 - Die Alu-Grillschalen

Sommer, Sonne, Fußball-WM, die dritte! WM ist Grillzeit, und ich liebe Grillen. Aber bitte so richtig grillen, mit Holzkohlefeuer und Fleisch und all den anderen politisch unkorrekten Dingen, die vielleicht irgendwann mal Krebs machen.

Grillschalen sind für Mädchen, und das meine ich nicht im anatomischen, sondern im ebenfalls politisch unkorrekten abwertenenden Sinne. Ich hab ihren Sinn nie verstanden - der Grill macht das schon, wie ein weiser Mann beim Grillen einmal festgestellt hat. Deshalb können die Grillschalen weg.

Freitag, 20. Juni 2014

Tag 171 – Der Kasten Bier auf dem Balkon



 
Der heutige Post ist mir fast ein wenig peinlich, denn er beweist, wie uncool ich doch eigentlich bin. Ich horte Bier, anstatt einfach mal abends eine Flasche weg zu zischen. Mit dem Kasten Becks auf dem Balkon verhält es sich ähnlich wie mit der Süßkartoffel: Er steht seit meinem Geburtstag rum, und ich weiß nichts damit anzufangen. Allerdings bereits seit meinem Geburtstag 2013...


Ich feiere nicht permanent Partys in meiner Wohnung. Das soll nicht heißen, ich sei ungesellig oder so. Nein, ganz im Gegenteil. Mein Bier trinke ich jedoch lieber auswärts mit Freunden. Wenn ich zuhause Alkohol trinke, dann selten allein und meist eher Wein oder Aperol Spritz. Das dann auch gerne auf meinem gemütlichen Balkon.


Das Becks sind immer noch die Reste meiner Geburtstagsparty im März 2013. 19 Flaschen, haltbar bis Juli 2013.


Nichts ist peinlicher, als wenn auf einer Feier plötzlich das Bier ausgeht und irgendwer spät nachts zur Tankstelle fahren muss, um Nachschub zu besorgen. Ich hatte damals zwei Kästen Bier und etliche Flaschen Prosecco besorgt. Kasten Nr.1 trank sich wie von selbst – aber dann wollte plötzlich keiner mehr was. 

„Gut, trinken wir ein andermal“, dachte ich. „Kommt schon weg.“ Nee, tut es leider nicht. Denn eigentlich mag ich das grüne Becks selbst gar nicht so sehr. Ist mir zu herb. Ich hatte es für die anwesenden Männer besorgt.


Fazit: Seit März 2013 waren ganz offensichtlich zu wenige Männer in meiner Wohnung, sonst wäre der Schandfleck längst beseitigt. Ich habe eine Flasche geöffnet und probiert, ob man das Zeug noch trinken kann: Ist okay. Etwas bitter vielleicht. Ich lebe noch, leider weder unter Halluzinationen, noch Lähmungserscheinungen. Ich lade Euch herzlich ein zum gemeinsamen Bier-Vernichten! Nächste Woche? Mit Fußball-Gucken? Wer hat Lust vorbeizukommen?

Montag, 26. Mai 2014

Tag 146 - Die Kühlakkus

 
Frühling, Sonne, langes Wochenende (für uns Büromenschen) und ich sortiere Kühlakkus aus. Bin ich etwa komisch, Stubenhockerin, Picknickfeindin? Im Gegenteil. Ich werd nur jobbedingt immer wieder mit Essbarem beschickt, das ich probieren muss - und da liegt oft genug ein Kühlakku dabei. Manchmal trage ich das Essen nach Hause, um es dort zu probieren, und dann kommt der Kühlakku mit. 

Die Kühlakkus stopfe ich dann ins Schrankfach über meinem Kühlschrank, diesen nun schon mehrfach erwähnten Küchenkram-Todestrakt. Mit diesem Schrankfach hab ich inzwischen große Pläne. Meine These lautet, dass ich mindestens 80 Prozent dessen, was sich darin befindet, gar nicht brauche (die Spätzlereibe und das Nudelholz mal ausgenommen). Ich will es leerräumen und Dinge aus dem anderen Schrank reinräumen. Irgendwann werd ich so viel ausgemistet haben, dass der ganze Schrank weg kann. Tolle Idee, oder?

Im Moment ist der Todestrakt aber noch ein Stück davon entfernt, leergeräumt zu sein. Es befinden sich beispielsweise vier Kühlakkus darin. Oder besser: befanden. Zwei Kühlakkus können, die anderen beiden hab ich in den Gefrierschrank gesteckt. Ist ja schließlich so gut wie Sommer. Wer Lust hat auf gekühltes Picknick, kann gern Interesse anmelden. Nur für das Picknick müsstet ihr selber sorgen.

Sonntag, 6. April 2014

Tag 96 - Der gelbe Übertopf


Heute Morgen, 8.15 Uhr, es klingelt. Ich schlafe noch, es ist spät geworden gestern. Ich schrecke hoch, denke: "Verdammt, ich hab verschlafen, das ist sicher Gianni, der die Blumentöpfe abholen will". Ich springe aus dem Bett, renne zur Tür, mache sie auf, drücke auf den Summer und warte. Sekunden später kommt ein Mann die Treppe hoch, bekleidet mit einem T-Shirt, vielleicht auch noch mit einer Unterhose, jedenfalls nicht mit einer Hose. Er geht eilig an meiner Tür vorbei. Ich wundere mich erst einmal nicht. Ich warte auf Gianni. "War wohl doch nicht Gianni", denke ich. Dann fang ich an, mich zu wundern.

Warnung: Solche Abenteuer können euch am Sonntagmorgen passieren, wenn ihr Blumentöpfe verschenken wollt und sie bei bei ebay Kleinanzeigen reinsetzt. Denn genau das hab ich am Donnerstag endlich mal gemacht, denn vom Aussortieren allein verschwinden sie ja noch nicht aus meinem Leben.

Binnen weniger Stunden hatte ich sieben Anfragen. Hillier fragte, ob ich mal irgendwann in Stellingen sei (na klar, wir kennen uns zwar nicht, aber ich bring sie dir gern persönlich vorbei), jemand, dessen Namen ich vergessen habe, fragte, wo der Sandweg sei (ich weiß es, und du weißt es auch, wenn du bei GoogleMaps nachschaust?), Maria wollte nur die großen Töpfe, Roger nur die terracottafarbenen, Gianni schrieb "Wo kann ich ihre spiegel Blumentöpfe/Übertöpfe?", Ruta und Betty vertröstete ich erst mal. Irgendwie hatte ich mir das alles einfacher vorgestellt.

Immerhin Maria war inzwischen hier und hat vier große Töpfe abgeholt. Zwei waren nicht bei meinen 17 Vor-Urlaubs-Töpfen dabei gewesen, die hatte ich spontan nach-aussortiert - was soll ich auch mit so vielen Blumentöpfen? Roger hat sich nie wieder gemeldet. Gianni kommt vielleicht heute zwischen 10 und 12 - zumindest habe ich ihm dieses Zeitfenster genannt. Geantwortet hat er darauf nicht mehr. Ich glaube, wenn er kommt muss ich ihn nach dem spiegel fragen.

Was das alles mit dem gelben Übertopf zu tun hat? Ach ja. Gestern Nachmittag war ich mit meiner Freundin Katrin ein Stück Kuchen essen. Ich berichtete von meinen Blumentopf-Loswerdeplänen, und sie sagte, oh, ich brauche einen großen Übertopf, kann ich mal schauen? Wir gingen meine Blumentöpfe anschauen, ich zeigte ihr auch noch ein paar andere, die ich nicht bei ebay angeboten hatte, denn, siehe oben, was soll ich auch mit so vielen Blumentöpfen? Der gelbe Übertopf hat ihr gefallen. Sie hat ihn mitgenommen und gleich ihre Palme hineingetopft. Sie hat mir ein Foto geschickt - seht selbst:

Dienstag, 25. Februar 2014

Tag 56 - Die Blumentöpfe

Die Balkon- und Gartensaison steht bevor, da wird es Zeit, Vorbereitungen zu treffen. Vielleicht will jemand Tomaten ziehen oder Blumen und braucht noch Blumentöpfe? Ich hätte da welche abzugeben. Genauer gesagt: 17 Stück.

Man kauft Pflanzen in kleinen Blumentöpfen, aber irgendwann wachsen sie da raus und brauchen größere. Die kleinen Blumentöpfe sind dann übrig. Hinzu kommt: Ich hatte mal mehr Pflanzen als heute. Ich hab sie zugunsten von mehr Licht in meiner Wohnung abgeschafft. Daher die großen Blumentöpfe.

Aber all das ist keine ausreichende Erklärung für die Blumentopf-Berge auf meinem Balkon und in meiner Abstellkammer. Ehrlich gesagt: Ich habe keine. Es scheint so zu sein, dass Blumentöpfe sich anhäufen, vor allem kleine.

17 Blumentöpfe, das sind exakt so viele wie Tage, die dieses Blog ohne mich auskommen muss. Und das ist natürlich kein Zufall, schließlich lautet mein Motto "365 Tage - 365 Dinge", und daran ändert auch mein Urlaub nichts.

Großartigerweise wird ab morgen Nicole hier bloggen. Vielen Dank dafür!