2014 habe ich mich jeden Tag von einem Gegenstand aus meinem Besitz getrennt. Das hat mein Leben ziemlich auf den Kopf gestellt und wirkt bis heute nach. Zwölf Jahre später trennen der Liebste und ich uns wieder von Kram – für mehr Freude und mehr Leichtigkeit im Leben.
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Mittwoch, 5. August 2015
Weg kann: das Tablet
Als ich den letzten Blogeintrag des #daskannweg-Jahres schrieb, fing mein Tablet an, ernsthaft rumzuspacken, ihr erinnert euch vielleicht. Es hatte mich schon länger geärgert. Hochfahren und Updaten dauerte ewig, währenddessen könnte man es nicht benutzen. Ich fand es nach wie vor praktisch, weil es eine Tastatur hat, denn ein Notebook hatte ich nie, aber alles andere ging mir auf die Nerven.
Im Januar kaufte sich der Liebste ein neues iPad und gab mir sein altes. Er hat das "das kann weg"-Prinzip inzwischen echt gut verinnerlicht, scheint mir ;) Ich jedenfalls hatte nun ein iPad - und wie gut es funktionierte! Das alte Tablet, ein Asus Transformer Pad, war trotz Tastatur abgemeldet und lag nur noch im Regal.
Als ich es Wochen später mal wieder anmachen wollte, ging gar nichts mehr. Ich dachte, es braucht nur ne Ladung Strom, aber das half nicht. Also Reparatur - Garantie war ja noch drauf. Ich wollte das Tablet bei Asus einschicken, brauchte die Rechnung dafür. Ich hatte das Tablet bei Amazon gekauft, loggte mich ein, wollte die Rechnung herunterladen - und stellte fest: Das geht nicht, wenn das Produkt vom Marketplace ist. Ich schrieb dem Händler eine E-Mail, er meldete sich nie zurück.
Ich kümmerte mich nicht weiter um die Sache. Klar, ich hätte das Tablet noch verkaufen können, aber es störte mich auch nicht weiter, dass es kaputt war. Inzwischen ist die Garantie abgelaufen. Und das Tablet? Liegt immer noch im Regal, ein Mahnmal meiner eigenen Schusseligkeit, meines Nicht-drum-Kümmerns.
Hilft ja nix. Fehler eingestehen und abhaken. Das Tablet kann weg,
Montag, 27. Juli 2015
Weg kann: die Eismaschine
Die Eismaschine hat mir mal eine ehemalige Kollegin geschenkt. Sie hatte sie geschenkt bekommen, konnte aber nichts Rechtes mit ihr anfangen. Wir hatten uns mal über das Thema unterhalten, und als ich kurz darauf eine kleine Weihnachtsfeier bei mir zuhause ausrichtete, brachte sie sie mir mit. Ich habe mich gefreut - auch wenn sich meine ambitionierten Küchen- und Kochpläne Desserts eigentlich nicht einschließen.
Das war 2011 oder so. Als ich die Eismaschine schon ein Jahr hatte, machte ich mal Eis damit, für meinen Geburtstag. Macht eigentlich gar nicht so viel Arbeit, dachte ich. Könnte man öfter machen. Hab ich dann aber nicht.
Irgendwann fragte mich Steph (die mit dem Stuhl), ob sie die Eismaschine ausleihen könne. Klar, sagte ich. Steph und ihr Freund haben jede Menge Eis damit gemacht. Als sie zusammenzogen, gab Steph mir die Maschine zurück: nicht genug Platz in der Küche.
Der Liebste liebt Eis. Und ich dachte, dann lass mal Eis machen. Wir machten Vanilleeis nach Jamie Oliver. Man macht erst eine Riesenmenge Vanillesoße und friert die dann ein. Wie man die Soße macht, ist genau beschrieben. Danach wird das Rezept leicht diffus.
Die Eismaschine hat keinen Kompressor, nur einen Behälter, den man ins Eisfach stellt, bis er ganz kalt ist. Darin rührt die Maschine die Masse so lange, bis Eis draus geworden ist. Oder eben auch nicht. Wir waren dummerweise, typisch Fernbeziehung, in Zeitnot, ich fürchte, die Soße war noch sehr heiß, als wir sie einfüllten. Die Eismaschine rührte und rührte und rührte, die Masse blieb flüssig. Das war ein ziemlich deprimierendes Erlebnis. Ein Haufen Eier, Sahne und Vanilleschoten verschwendet. Was sollte ich denn mit so viel Vanillesoße!
Seitdem verweigert die Eismaschine den Dienst. Der Rührer dreht sich nicht mehr, die Maschine macht nur noch ein trauriges kleines Geräusch. Das kränkt meine Köchinnenehre.
Ich würde mir lieber nicht eingestehen müssen, dass ich die Eismaschine kaputt gemacht habe. Aber andererseits: Ich bin eh kein großer Dessertfan. Und seit dem Vanilleeis-Incident lästert die Liebste sowieso nur über die Eismaschine. Das sei überhaupt keine Eismaschine, sagt er.
Vor einer Weile hat er hat sogar mal einen Zettel draufgelegt, auf dem stand "kann weg". Vielleicht sollte er diesen Blog übernehmen ...
Mit seinem Zettel hatte er jedenfalls recht. Die Eismaschine kann weg.
Das war 2011 oder so. Als ich die Eismaschine schon ein Jahr hatte, machte ich mal Eis damit, für meinen Geburtstag. Macht eigentlich gar nicht so viel Arbeit, dachte ich. Könnte man öfter machen. Hab ich dann aber nicht.
Irgendwann fragte mich Steph (die mit dem Stuhl), ob sie die Eismaschine ausleihen könne. Klar, sagte ich. Steph und ihr Freund haben jede Menge Eis damit gemacht. Als sie zusammenzogen, gab Steph mir die Maschine zurück: nicht genug Platz in der Küche.
Der Liebste liebt Eis. Und ich dachte, dann lass mal Eis machen. Wir machten Vanilleeis nach Jamie Oliver. Man macht erst eine Riesenmenge Vanillesoße und friert die dann ein. Wie man die Soße macht, ist genau beschrieben. Danach wird das Rezept leicht diffus.
Die Eismaschine hat keinen Kompressor, nur einen Behälter, den man ins Eisfach stellt, bis er ganz kalt ist. Darin rührt die Maschine die Masse so lange, bis Eis draus geworden ist. Oder eben auch nicht. Wir waren dummerweise, typisch Fernbeziehung, in Zeitnot, ich fürchte, die Soße war noch sehr heiß, als wir sie einfüllten. Die Eismaschine rührte und rührte und rührte, die Masse blieb flüssig. Das war ein ziemlich deprimierendes Erlebnis. Ein Haufen Eier, Sahne und Vanilleschoten verschwendet. Was sollte ich denn mit so viel Vanillesoße!
Seitdem verweigert die Eismaschine den Dienst. Der Rührer dreht sich nicht mehr, die Maschine macht nur noch ein trauriges kleines Geräusch. Das kränkt meine Köchinnenehre.
Ich würde mir lieber nicht eingestehen müssen, dass ich die Eismaschine kaputt gemacht habe. Aber andererseits: Ich bin eh kein großer Dessertfan. Und seit dem Vanilleeis-Incident lästert die Liebste sowieso nur über die Eismaschine. Das sei überhaupt keine Eismaschine, sagt er.
Vor einer Weile hat er hat sogar mal einen Zettel draufgelegt, auf dem stand "kann weg". Vielleicht sollte er diesen Blog übernehmen ...
Mit seinem Zettel hatte er jedenfalls recht. Die Eismaschine kann weg.
Montag, 1. Dezember 2014
Tag 334 - Die fernbedienbaren Steckdosen
Fernbedienbare Steckdosen? Ja, ihr habt richtig gelesen. Und soll ich euch mal was sagen? Eigentlich halte ich fernbedienbare Steckdosen für eine richtig gute Sache. Ich hatte mal zwei, da waren meine Stehlampen dran angeschlossen. Damals musste man nie zwischen Sofa und Stereoanlage rumkriechen und den An-/Aus-Schalter der Lampe suchen! Ein Klick, und es wurde Licht.
Als die Fernbedienung irgendwann nicht mehr funktionierte, besorgte ich mir ein neues Set, aber trotz wiederholter Versuche krieg ich es nicht zum Laufen. Dass ich durchaus in der Lage bin, fernsteuerbare Steckdosen zu programmieren, hab ich in der Vergangenheit bewiesen, daher nehm ich an, die Dinger haben eine Macke. Trotzdem stopfte ich sie erst mal in die Olle-Elektronik-Kiste - sie nicht zum Laufen zu kriegen, kam mir vor wie ein Scheitern. Und das mit dem Scheitern hab ich hier ja schon mal dargelegt.
Vielleicht gehen sie ja doch und ich krieg's nur nicht hin. Aber wisst ihr was? Mir doch egal. Die Dinger haben mich lange genug genervt. Ich hab lang genug Zeit damit vergeudet, auf ihnen rumzudrücken, ohne dass sie funktionierten. Und nun liegen sie schon viel zu lange hier rum. Sie können weg. Und ehrlich gesagt, ich brauch auch keine anderen - es geht auch ohne.
Als die Fernbedienung irgendwann nicht mehr funktionierte, besorgte ich mir ein neues Set, aber trotz wiederholter Versuche krieg ich es nicht zum Laufen. Dass ich durchaus in der Lage bin, fernsteuerbare Steckdosen zu programmieren, hab ich in der Vergangenheit bewiesen, daher nehm ich an, die Dinger haben eine Macke. Trotzdem stopfte ich sie erst mal in die Olle-Elektronik-Kiste - sie nicht zum Laufen zu kriegen, kam mir vor wie ein Scheitern. Und das mit dem Scheitern hab ich hier ja schon mal dargelegt.
Vielleicht gehen sie ja doch und ich krieg's nur nicht hin. Aber wisst ihr was? Mir doch egal. Die Dinger haben mich lange genug genervt. Ich hab lang genug Zeit damit vergeudet, auf ihnen rumzudrücken, ohne dass sie funktionierten. Und nun liegen sie schon viel zu lange hier rum. Sie können weg. Und ehrlich gesagt, ich brauch auch keine anderen - es geht auch ohne.
Montag, 13. Oktober 2014
Tag 286 - Der blaue Kissenbezug
Da ich das Kissen aber nur noch höchst selten benutze (wann braucht man schon mal ein Zweit-Besucherkissen?!), brauche ich wirklich keinen Ersatzkissenbezug dafür. Der Bezug kann weg.
Sonntag, 28. September 2014
Tag 271 - Die Dose
Hübsche Dose, eigentlich. Dumm nur, dass vor Jahren mal der Deckel weggekommen ist. Ne Zeitlang hatte ich mal Stifte drin, aber jetzt hab ich ja nicht mehr so viele Stifte.
Seit längerem ist gar nichts mehr drin. Die Dose steht einfach nur im Regal rum. Jetzt nicht mehr. Sie kann weg.
Seit längerem ist gar nichts mehr drin. Die Dose steht einfach nur im Regal rum. Jetzt nicht mehr. Sie kann weg.
Dienstag, 23. September 2014
Tag 266 - Das Massageöl
Stressig ist es dieser Tage bisweilen, da kann man sich schon mal den Nacken verspannen. Weshalb ich den Liebsten kürzlich bat, mir den Nacken zu massieren, und in meinem Nachtschränkchen nach Massageöl kramte. Das Massageöl, genauer gesagt, das sinnliche Ylang Ylang Massageöl von Body Shop, befindet sich schon so lange im Nachtschränkchen, dass ich nicht mehr rekonstruieren kann, wie es dort hineingelangte. Sicher ist nur, dass es nie benutzt wurde, es ist nämlich noch voll.
Über Ylang Ylang kann man googeln, es rieche "exotisch süß", "lieblich", feminin", "intensiv", netörend", "sinnlich" und "fruchtig-blumig". Offenbar ist es in Chanel No. 5 drin.
Bei ätherische-Öle.net überschlägt man sich fast vor Begeisterung über diesen Duft: "Ja, das Ylang Ylang-Öl steht für Sexualität und Sinnlichkeit, es entspricht dem, was wir uns unter der orientalischen Welt mit ihren Zaubern vorstellen. Es entkrampft und hat eine ausgleichende Wirkung, macht uns bereit für die schönen Seiten des Lebens, es gibt uns Ruhe und die Muse für schöne Dinge. Wenn man unter Minderwertigkeitsgefühlen leidet, wenn man schlechte Stimmung hat oder erschöpft ist, sollte man dieses Öl versuchen. Ylang Ylang hat eine erotisierende Wirkung, es macht Lust auf Erotik."
Ich öffnete also das Fläschchen, rümpfte die Nase und schloss es ganz schnell wieder. Mich entkrampft da gar nichts und Lust auf Erotik krieg ich schon gar nicht; ich fühle mich weniger betört als vielmehr betäubt. Selbst nach dreimal Händewaschen rochen meine Hände immer noch nach dem Öl, und das nach nur einmal Flasche-auf-und-zu-machen! Allein bei der Vorstellung, man könnte mir dieses stinkende Zeug auf dem Rücken verteilen, wird mir ganz anders. Der Fall ist klar: Das Massageöl kann weg.
Über Ylang Ylang kann man googeln, es rieche "exotisch süß", "lieblich", feminin", "intensiv", netörend", "sinnlich" und "fruchtig-blumig". Offenbar ist es in Chanel No. 5 drin.
Bei ätherische-Öle.net überschlägt man sich fast vor Begeisterung über diesen Duft: "Ja, das Ylang Ylang-Öl steht für Sexualität und Sinnlichkeit, es entspricht dem, was wir uns unter der orientalischen Welt mit ihren Zaubern vorstellen. Es entkrampft und hat eine ausgleichende Wirkung, macht uns bereit für die schönen Seiten des Lebens, es gibt uns Ruhe und die Muse für schöne Dinge. Wenn man unter Minderwertigkeitsgefühlen leidet, wenn man schlechte Stimmung hat oder erschöpft ist, sollte man dieses Öl versuchen. Ylang Ylang hat eine erotisierende Wirkung, es macht Lust auf Erotik."
Ich öffnete also das Fläschchen, rümpfte die Nase und schloss es ganz schnell wieder. Mich entkrampft da gar nichts und Lust auf Erotik krieg ich schon gar nicht; ich fühle mich weniger betört als vielmehr betäubt. Selbst nach dreimal Händewaschen rochen meine Hände immer noch nach dem Öl, und das nach nur einmal Flasche-auf-und-zu-machen! Allein bei der Vorstellung, man könnte mir dieses stinkende Zeug auf dem Rücken verteilen, wird mir ganz anders. Der Fall ist klar: Das Massageöl kann weg.
Donnerstag, 11. September 2014
Tag 254 - Die Salzmühle
Liebe Salzmühle,
ich kapituliere. Ich versteh einfach nicht, wie ich es hinkriegen soll, dass du Salz mahlst. Da kann dein Mahlwerk zehnmal von Peugeot sein, wenn unten kein Salz rauskommt, wenn ich oben dran drehe, brauche ich dich nicht. Du kannst weg.
ich kapituliere. Ich versteh einfach nicht, wie ich es hinkriegen soll, dass du Salz mahlst. Da kann dein Mahlwerk zehnmal von Peugeot sein, wenn unten kein Salz rauskommt, wenn ich oben dran drehe, brauche ich dich nicht. Du kannst weg.
Montag, 25. August 2014
Tag 235 - Die kaputte Sonnenbrille
"Schon wieder eine Sonnenbrille?", mögen vielleicht die denken, die diesen Blog schon länger lesen. Ja, schon wieder eine Sonnenbrille, obwohl ich in den vergangenen zwölf Monaten schon mindestens drei losgeworden bin. Aber diese Sonnenbrille ist anders. Sie ist was Besonderes. Sie war mit mir in Marokko, in Nordirland, im Libanon, in Portugal, Griechenland, auf La Gomera und an vielen, vielen anderen Orten.
Nie zuvor hab ich eine Sonnenbrille so sehr geliebt wie diese, und auch meine aktuelle - mit Sehstärke - mag ich lang nicht so gern wie diese, die ich mal für acht Euro oder so bei Rossmann gekauft habe. Ich fand sie toll. Deshalb hab ich sie sogar noch getragen, nachdem der eine Bügel abgebrochen war - ich befestigte den Bügel mit einem Zahnstocher-Stückchen.
Aber nun hab ich meine neue Sonnenbrille seit sieben Monaten und nun bin ich soweit, dass ich Abschied nehmen kann von dieser meiner Lieblingsbrille. Denn auch wenn die neue nicht so lässig ist wie die alte, ich möchte keine Sonnenbrille mehr tragen, durch die ich a) nicht gut sehe und die b) bei schnellen Bewegungen von der Nase fällt, weil das Zahnstocher-Provisorium versagt. Die kaputte Brille kann weg.
Nie zuvor hab ich eine Sonnenbrille so sehr geliebt wie diese, und auch meine aktuelle - mit Sehstärke - mag ich lang nicht so gern wie diese, die ich mal für acht Euro oder so bei Rossmann gekauft habe. Ich fand sie toll. Deshalb hab ich sie sogar noch getragen, nachdem der eine Bügel abgebrochen war - ich befestigte den Bügel mit einem Zahnstocher-Stückchen.
Aber nun hab ich meine neue Sonnenbrille seit sieben Monaten und nun bin ich soweit, dass ich Abschied nehmen kann von dieser meiner Lieblingsbrille. Denn auch wenn die neue nicht so lässig ist wie die alte, ich möchte keine Sonnenbrille mehr tragen, durch die ich a) nicht gut sehe und die b) bei schnellen Bewegungen von der Nase fällt, weil das Zahnstocher-Provisorium versagt. Die kaputte Brille kann weg.
Samstag, 21. Juni 2014
Tag 172 - Die Hexenbox plus das Zauberbuch
Vom Sternzeichen her bin ich Fisch, Aszendent Fisch. Solchen Menschen sagt man allgemein nach, sie seien hypersensibel und hätten einen Hang zum Übersinnlichen. Dem stimme ich zu. Ich interessiere mich für alles Spirituelle, glaube daran, dass es Dinge gibt, die sich wissenschaftlich nicht erklären lassen. Der Fluss der Energien ist so eine Sache. Oder aber auch die Macht der guten Gedanken. Ich verlasse beispielsweise niemals das Haus ohne eine Sicherheitsnadel, da diese Unheil von mir abwenden soll. Ein dummer Aberglaube, mag sein, aber ich habe ihn in mein Leben integriert und er stört ja auch sonst weiter niemanden.
Als mir vor einigen Jahren beim Sommerbasar in meinem alten Verlag die Hexenbox in die Hände fiel, war klar, dass ich sie mit nach Hause nehmen würde. Um genau zu sein, waren es ursprünglich sogar zwei dieser Boxen. Die zweite verschenkte ich an eine Freundin, die damit an einem Silvesterabend in Leipzig sehr viel Spaß hatte.
Das Set beinhaltet ein Buch "Zaubersprüche und Rituale für weiße Hexen" sowie diverse magische Utensilien wie eine Kerze, ein Pendel, bunte Bänder oder Räucherwerk. Im Buch werden verschiedene Rituale beschrieben: "Seelensucher", "Erotikelixier", "Familienglück", "Glückszauber", "Babysegen", um ein paar Beispiele zu nennen. Bei einem Zauber soll man den Namen seines Herzenspartners auf einen Zettel schreiben, diesen bei Neumond verbrennen und die Asche in der Erde einer Pflanze vergraben. Dann soll man irgendeinen Spruch aufsagen und dreimal um die Pflanze laufen. Naja, oder so ähnlich. Ihr stellt Euch das jetzt alle sicherlich bereits bildlich vor: Wie Christine sich in ihrer eigenen Wohnung komplett zum Obst macht und darauf hofft, dass der Zauber in Erfüllung geht.
Natürlich ist das alles Quatsch. Aber wir alle befinden uns manchmal in Situationen, in denen wir kein Licht am Ende des Tunnels sehen und denken, dass allein ein Wunder uns noch retten kann.
Die Hexenbox kann also weg. Und das Zauberbuch "Der magische Haushalt" gleich mit. Das habe ich nämlich tatsächlich irgendwann einmal selbst bei Amazon bestellt und wundere mich immer noch, warum ich bis heute ständig so seltsame Kaufempfehlungen bekomme. Bei Interesse gerne melden. Vielleicht liest hier ja eine echte weiße Hexe mit - ich bin leider keine.
Donnerstag, 19. Juni 2014
Tag 170 – Die Nuttenstiefel und die Totenkopf-Ballerinas
Ich liebe Stiefel. Ich besitze so viele davon, dass ich über
den Sommer häufig den Überblick verliere, wie viele Paar ich eigentlich noch
rumstehen habe.
Das graue Paar Lederstiefel aus Straußenleder fristet jedoch
schon seit fast drei Jahren einen Dornröschenschlaf im Karton. Ungetragen, denn
die Schuhe sind sehr hoch und haben ein wahnsinnig unbequemes Fußbett.
Ich
traue mich nicht, das Haus damit verlassen, aus Angst, ich könnte fallen oder
vor Schmerzen plötzlich keinen Schritt mehr gehen. Ich glaube an "das Gedächtnis der Füße", wie ich es nenne. Alles, was du deinen Füßen an Aua antust, werden sie dir niemals verzeihen und dich bei passender Gelegenheit wieder daran erinnern. Außerdem wirken die Stiefel
irgendwie nuttig. Ich könnte sie zuhause tragen, aber selbst dafür sind sie mir
zu unbequem.
Ich habe sie damals noch in meinem alten Job in Rastatt in der
Mittagspause erstanden. Zu den nächstgelegenen Shopping-Möglichkeiten rund um
den Verlag zählte neben dm und Aldi auch ein Schuhgeschäft, in dem ich aus
Langeweile mindestens einmal pro Woche vorbeischaute. Sie waren jedenfalls ein
Schnäppchen: Reduziert von ursprünglich 130 Euro auf 60!
So unbequem wie die Nuttenstiefel, so wahnsinnig gemütlich
sind meine Totenkopf-Ballerinas. Sie stammen nicht aus besagtem Geschäft,
sondern sind von C&A. 9 Euro, glaub ich, und ich habe sie drei Sommer lang
wirklich gerne in der Freizeit getragen. Die Totenköpfe lächeln so nett, finde ich. Als ich sie vor ein paar Wochen wieder
aus dem Schrank nahm, stellte ich fest, dass die Sohle gebrochen ist. Leider.
Die Nuttenstiefel und die Totenkopf-Ballerinas können weg.
Die Stiefel bringe ich zu „Second Moments“ und hoffe, noch ein paar Euro dafür
zu bekommen. Die Ballerinas wandern schweren Herzens in den Müll.
Sonntag, 15. Juni 2014
Tag 166 – Die Süßkartoffel
Wer mich kennt, weiß: Ich bin nicht die größte Köchin auf
Erden. Es gibt ein paar wenige Gerichte, die ich gut zubereiten kann. Ansonsten
bin ich zu faul, mein Repertoire zu erweitern.
Ich hoffe immer noch darauf,
dass sich das irgendwann einmal ändern wird und mich, angesportn von Jamie, Mälzer, Lafer, Lichter und wie sie alle heißen, das Kochfieber packt.
Manchmal ereilt mich ein Hauch davon. So auch dieses Jahr am 21. Februar,
meinem Geburtstag. Meine Mutter war zu Besuch und wir schlenderten am Vormittag
über den Isemarkt. Plötzlich schlug sie vor: „Ich koche dir heute was ganz
Raffiniertes mit Süßkartoffeln!“ – „Toll, Mama, unbedingt!“ Wir kauften zwei
große Süßkartoffeln, stellten beim Schnippeln in der Küche jedoch schnell fest,
dass eine einzige ebenfalls gereicht hätte für ein Gratin zusammen mit normalen
Kartoffeln.
Seit diesem Tag gammelt die zweite Knolle in meiner Küche rum, und
ich habe nicht so recht Ahnung, was ich damit anfangen soll. Die Suchanfrage
„Rezepte Süßkartoffel“ liefert mir bei Google zwar 317.000 Treffer, aber keine
der vorgeschlagenen Zubereitungen macht mich so richtig an.
Also: Braucht
irgendwer zufällig gerade dringend eine Süßkartoffel? Oder hat eine Idee, was
ich damit machen soll? Ansonsten kommt das Ding jetzt in den Müll – obwohl man
Essen ja eigentlich nicht wegwirft.
PS: Heute ist übrigens Anges Geburtstag! Ihr denkt, an ihren Wunsch und mistet heute ebenfalls alle brav etwas aus? DANKE!
Montag, 2. Juni 2014
Tag 153 - Die Filtertüten
Ich trinke keinen Kaffee, das war hier schon mal Thema, als ich mich von der silberfarbenen Kaffeekanne trennte. Ebenfalls Thema war damals schon hier, dass ich für Gäste trotzdem Kaffee koche und das seit einiger Zeit mit so einem bodum-artigen Kaffeebereiter tue. Filtertüten brauche ich dafür nicht.
Deshalb war die Sache diesmal klar wie selten, wenn mir ein #daskannweg-Kandidat in die Hände fällt: Die Filtertüten können weg.
Deshalb war die Sache diesmal klar wie selten, wenn mir ein #daskannweg-Kandidat in die Hände fällt: Die Filtertüten können weg.
Dienstag, 27. Mai 2014
Tag 147 - Das Make-up
Es war mal wieder Zeit für einen Ausflug in den Beautykram-Todestrakt, von dem an Tag 132 bereits die Rede war. Jene Holzkiste enthält, oder vielmehr: enthielt, auch zwei angefangene Tuben und Tiegel mit Make-up. 12 Monate haltbar, steht hinten drauf. Oh, denke ich. Wie lange die wohl schon offen sind?
Nun bin ich wahrlich keine MHD-Hysterikerin, wisst ihr ja. Aber diese Schminke möchte ich nicht mehr an mein Gesicht lassen, wer weiß, was darin inzwischen keimt (zumal in dem Tiegel, wo man mit den Fingern ... lassen wir das). Immerhin gehört meine Haut zu den Dingen, die ich wirklich gern mag an mir. Aus diesem Grund übrigens benutze ich im Alltag nie Make-up, höchstens ein bisschen Concealer. Und wer einmal im Quartal Schminke benutzt, braucht wirklich nicht mehrere angefangene Packungen, schon gar nicht solche mit unbestimmtem Alter. Das Make-up kann weg.
Nun bin ich wahrlich keine MHD-Hysterikerin, wisst ihr ja. Aber diese Schminke möchte ich nicht mehr an mein Gesicht lassen, wer weiß, was darin inzwischen keimt (zumal in dem Tiegel, wo man mit den Fingern ... lassen wir das). Immerhin gehört meine Haut zu den Dingen, die ich wirklich gern mag an mir. Aus diesem Grund übrigens benutze ich im Alltag nie Make-up, höchstens ein bisschen Concealer. Und wer einmal im Quartal Schminke benutzt, braucht wirklich nicht mehrere angefangene Packungen, schon gar nicht solche mit unbestimmtem Alter. Das Make-up kann weg.
Sonntag, 25. Mai 2014
Tag 145 - Die BH-Träger
Daher heute nur eine kurze #daskannweg-Notiz - mit BH-Trägern, die ich in meinem Kleiderschrank gefunden habe. Die dazugehörigen BHs besitze ich nicht mehr. Was also soll ich noch mit den Trägern? Die können weg.
Morgen wieder mehr, mit mehr Elan. Versprochen!
Dienstag, 1. April 2014
Tag 91 - Das Fernsehschränkchen
Heute ist mal wieder Zeit für ein life-changing-daskannweg. Kein Kram, der in irgendwelchen Schubladen verstaubt und keinem weh tut, sondern etwas, das ich jeden Tag sehe und benutze: das Fernsehschränkchen, aka: Aushilfs-Schuhschrank.
Früher waren die Fernseher kleiner als heute; aus dieser Zeit stammt das Fernsehschränkchen. Ich fand es mal irre praktisch, weil es Rollen hat. Ich habe dieses große Wohnzimmer und viel zu wenig Wände, um was dranzustellen. Deshalb muss irgendwas mitten im Raum stehen. Als ich hier eingezogen bin, war das der Fernseher. Wenn ich fernsehen wollte, hab ich das Schränkchen mit dem Fernseher vors Sofa gerollt. Schön war das nicht, überall lagen Kabel rum.
Früher waren die Fernseher kleiner als heute; aus dieser Zeit stammt das Fernsehschränkchen. Ich fand es mal irre praktisch, weil es Rollen hat. Ich habe dieses große Wohnzimmer und viel zu wenig Wände, um was dranzustellen. Deshalb muss irgendwas mitten im Raum stehen. Als ich hier eingezogen bin, war das der Fernseher. Wenn ich fernsehen wollte, hab ich das Schränkchen mit dem Fernseher vors Sofa gerollt. Schön war das nicht, überall lagen Kabel rum.
Irgendwann
kaufte ich mir einen Fernseher mit 80 Zentimeter Bildschirmdiagonale
(jaja, ich weiß, inzwischen gibt es viel, VIEL größere). Der
neue Fernseher konnte nicht auf dem Fernsehschränkchen stehen, weil
er zu groß war: Er stand links
und rechts über. Ich musste mein Wohnzimmer umstellen. Sieht jetzt
viel besser aus als damals.
Das Fernsehschränkchen wurde zum
Schuhschrank umfunktioniert und
steht jetzt in meinem winzigen Flur. Das ist auch ganz gut so, dann
verschandelt es mein Wohnzimmer nicht. Das
Fernsehschränkchen ist aus Birkenimitat und außerdem vergilbt und wirklich nicht schön.
Das Fernsehschränkchen ist allerdings nicht groß genug für all die Schuhe, die ich griffbereit haben will. Deshalb liegen sie kreuz und quer da drauf und fallen ständig runter. Ihr seht ja selber, wie das aussieht.
Schlimmerweise gewöhnt man sich irgendwann an so einen Anblick und nimmt gar nicht mehr wahr, dass Handlungsbedarf besteht (als ich von meinem letzten Ikea-Besuch zurückkam, fragte mich jemand, ob ich mir eine Lampe für über meinem Badezimmerspiegel gekauft hätte. Ich war erst ziemlich irritiert, bis mir einfiel, dass da seit 6,5 Jahren Kabel aus der Wand rausgucken). Und wenn man es doch mal wahrnimmt, dreht man lieber sich schnell weg. Denn wenn ich das Fernsehschränkchen ausmustere, wohin dann mit meinen Schuhen?
Damit ist jetzt Schluss: Das Fernsehschränkchen kann weg. Und dann kaufe ich mir endlich einen Schuhschrank.
Mal sehen, ob es jemand mitnimmt, wenn ich es mit einem Schild dran vor die Tür stelle.
Das Fernsehschränkchen ist allerdings nicht groß genug für all die Schuhe, die ich griffbereit haben will. Deshalb liegen sie kreuz und quer da drauf und fallen ständig runter. Ihr seht ja selber, wie das aussieht.
Schlimmerweise gewöhnt man sich irgendwann an so einen Anblick und nimmt gar nicht mehr wahr, dass Handlungsbedarf besteht (als ich von meinem letzten Ikea-Besuch zurückkam, fragte mich jemand, ob ich mir eine Lampe für über meinem Badezimmerspiegel gekauft hätte. Ich war erst ziemlich irritiert, bis mir einfiel, dass da seit 6,5 Jahren Kabel aus der Wand rausgucken). Und wenn man es doch mal wahrnimmt, dreht man lieber sich schnell weg. Denn wenn ich das Fernsehschränkchen ausmustere, wohin dann mit meinen Schuhen?
Damit ist jetzt Schluss: Das Fernsehschränkchen kann weg. Und dann kaufe ich mir endlich einen Schuhschrank.
Mal sehen, ob es jemand mitnimmt, wenn ich es mit einem Schild dran vor die Tür stelle.
Mittwoch, 19. März 2014
Tag 78 - Der Fahrradkorb von Aldi
Erinnert ihr euch noch an den pinkfarbenen Badezimmervorleger? Der verschaffte mir die Erkenntnis, dass extrem preiswerte Dinge meist keine Top-Qualitätsprodukte sind. Dasselbe gilt auch für diesen Aldi-Fahrradkorb. Er hat 10 Euro gekostet. Das fand ich richtig günstig für einen wasserdichten, oben geschlossenen Korb.
Nachdem ich den Fahrradkorb das erste Mal richtig vollgepackt hatte, wusste ich, warum er so billig war. Das Gestänge verbiegt sich - seht ihr den Knick in der Alustange oben? Klar, man kann den Korb nach dem Benutzen wieder gerade biegen (ihr hättet ihn mal vorher sehen sollen!). Allerdings braucht kein Mensch einen Fahrradkorb, den man jedes Mal wieder gerade biegen muss, wenn man was reingetan hat. Der Fahrradkorb kann weg.
Falls jetzt schon jemand nach einem Geburtstagsgeschenk sucht: Vielleicht brauche ich wirklich mal gescheite Fahrradtaschen.
Montag, 17. März 2014
Tag 76 - Noch ein blaues Laken
"Das haben wir doch schon gesehen!", werden fleißige Leser dieses Blogs nun vielleicht protestieren. Und drüber philosophieren, dass mir nach 75 Tagen wohl endgültig nichts mehr einfällt. Stimmt aber nicht. Zwar habe ich in der Tat am 11. Januar schon einmal ein blaues Laken aussortiert. Beim erneuten Bett-Beziehen hat sich aber herausgestellt, dass meine Bettwäsche-Sammlung noch ein weiteres blaues Laken enthält, ebenfalls 1,40 Meter breit und damit zu klein für mein neues Bett. Es kann weg.
Das Laken ist schon fest versprochen, und zwar an Imke. Denn Imke und ich verdanken unsere Freundschaft nicht zuletzt einem Bettlaken, vielleicht sogar exakt diesem. Als nämlich Imke nach Hamburg zog, kam sie in unseren Chor. Wir fahren jedes Jahr zum Chorwochenende ins Schullandheim, da muss man eigene Bettwäsche mitbringen. Weil aber Imke zur Untermiete wohnte, hatte sie keine eigene Bettwäsche in Hamburg und ihre Vermieterin mochte sie nicht fragen. Sie fragte mich. Ich weiß noch, dass ich das etwas merkwürdig fand - wir kannten uns damals nicht besonders gut. Trotzdem hab ich ihr ein Laken mitgebracht. Wir teilten uns ein Zimmer. So fing es an.
Deshalb ist es nur konsequent, dass Imke das Laken nun von mir bekommt. Zumal sie ein 1,40 Meter breites Bett hat.
Das Laken ist schon fest versprochen, und zwar an Imke. Denn Imke und ich verdanken unsere Freundschaft nicht zuletzt einem Bettlaken, vielleicht sogar exakt diesem. Als nämlich Imke nach Hamburg zog, kam sie in unseren Chor. Wir fahren jedes Jahr zum Chorwochenende ins Schullandheim, da muss man eigene Bettwäsche mitbringen. Weil aber Imke zur Untermiete wohnte, hatte sie keine eigene Bettwäsche in Hamburg und ihre Vermieterin mochte sie nicht fragen. Sie fragte mich. Ich weiß noch, dass ich das etwas merkwürdig fand - wir kannten uns damals nicht besonders gut. Trotzdem hab ich ihr ein Laken mitgebracht. Wir teilten uns ein Zimmer. So fing es an.
Deshalb ist es nur konsequent, dass Imke das Laken nun von mir bekommt. Zumal sie ein 1,40 Meter breites Bett hat.
Freitag, 14. März 2014
Tag 73 - Der zerstörte Laptop
Ich habe meinen Computer ermordet. Er gibt nicht mal mehr
das geringste Lebenszeichen von sich. Dieses Mal hat es ihn endgültig erwischt.
Er ist tot.
Im letzten Jahr hat er eine Reihe von lebensverlängernden
Maßnahmen über sich ergehen lassen. Sogar eine Organspende hat er bekommen, eine neue Festplatte. Einmal hatte
er einen komplizierten Bruch. Dabei war er erst 2,5 Jahre alt.
Meine Umgebung ist einfach kein sicherer Lebensraum für
Laptops. Ich schmeiße Sachen um, lasse sie fallen, ertränke sie – und wie schon
in einem anderen Post erwähnt: Es kommt sogar vor, dass ich Dinge versehentlich
verbrenne.
Mein Laptop hat mehrere Stürze überlebt. Er hat unerwartete
Nehmerqualitäten gezeigt. Jetzt hat ihm ein Sturz von der Couch das Genick
gebrochen. Der Lack ist dran, der Bildschirm ab.
Daher trifft es sich ganz gut, dass das hier mein letzter Post
ist. Angelika kommt aus Costa Rica zurück. Ein Foto vom kaputten Computer wird nachgereicht. Ohne Laptop ist die Blog-Produktions-Kette
zerstört.
Also, Servus Leute und Tschüss Laptop. Du kannst weg.
Freitag, 7. März 2014
Tag 66 - Die Kladde mit den DVDs
Heute kann ich es kurz machen. In der Kladde sind DVDs mit
Filmen. Ich besitze allerdings weder einen Fernseher, noch einen DVD-Player, noch
einen Computer mit Laufwerk. Außerdem habe ich alle Filme schon gesehen.
Die Kladde mit den DVDs kann weg.
Mittwoch, 5. März 2014
Tag 64 - Das kaputte Handy
Hierzu ist wohl nicht viel zu sagen. Das Handy ist mir beim Fahrradfahren aus der Tasche gefallen. Man kann da nicht wirklich von Pech reden, denn die rund 50 Stürze, die ich ihm zuvor zugemutet habe, hat es schadlos überlebt.
Ich bin keine gute Handybesitzerin. Mein Verschleiß ist beträchtlich. Ich habe schon Telefone in Klos versenkt und eines habe ich tatsächlich versehentlich verbrannt. Aus eben diesem Grund habe ich auch das Nokia mit dem zersplitterten Display aufbewahrt. Als Ersatz, falls mein neues Telefon meinem Ungeschick zum Opfer fällt. Es funktioniert nämlich trotz des Sturzes aus meiner Tasche auf den Asphalt immer noch einwandfrei, was ich beeindruckend finde. Da denkt ein Sammler und Horter wie ich natürlich sofort: „Nicht wegschmeißen. Das kannste nochmal gebrauchen.“
Letzteres ist natürlich eine Lüge. Niemand braucht ein Smartphone mit zersplittertem Display. Das kaputte Handy kann weg.
PS: Das verbrannte Handy funktioniert übrigens auch noch. Das Plastik war zwar komplett geschmolzen, aber mein Freund hat es abgekriegt, ein neues Case drum gemacht und: Tatata!!! Es sieht aus wie neu und ist jetzt mein Zweittelefon mit dänischer Simkarte.
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