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Donnerstag, 22. Januar 2015

Schau dem geschenkten Gaul ins Maul

Geschenke sind ein ganz heikles Thema, wenn's ums Ausmisten geht. Viele tun sich furchtbar schwer damit, sich von Geschenken zu trennen. Ich widme ihnen die #daskannweg-Regeln 3 und 4. 

#daskannweg-Regel Nummer 3: 
Schau dem geschenkten Gaul ins Maul
Nicht nur du willst Dinge loswerden, anderen Leuten geht es genauso. Zum Beispiel, weil sie ein Problem haben, sich zu trennen - sie möchten ihren Kram "in gute Hände geben".
 
Ja, es ist schön, wenn andere dir eine Freude machen können mit etwas, das sie selber weder nutzen noch brauchen. Weiterbenutzen statt wegwerfen, das entspricht absolut dem Nachhaltigkeitsgedanken. Und du bekommst was umsonst, sparst also Geld. Eine gute Sache also. Oder? 

Prinzipiell schon. Es ist für die anderen aber auch: einfach. Sie müssen sich nicht weiter um den Kram kümmern. Denn jetzt musst DU dich drum kümmern. Bevor du ein solches Geschenk annimmst, frage dich: Will ich das wirklich? Macht das Zeug mein Leben wirklich erfüllter - oder nur voller?

Deshalb sind Kleidertauschpartys ein gefährliches Pflaster - hier lauern die geschenkten Gäule an jeder Ecke. "Steht dir super" lauten die magischen Worte, die den geschenkten Gaul auf der Kleidertauschparty begleiten - denn keine mag wieder mit nach Hause nehmen, was sie mitgebracht hat. Die Rubrik "Kleidung" hat es im vorigen Jahr auf 78 Einträge gebracht. Nicht wenige der aussortierten Kleidungsstücke sind mal bei einer Kleidertauschparty in meinen Besitz geraten, zum Beispiel die dunkelblaue Sommerjacke, das schwarze Oberteil mit Spitzenrand oder das Longsleeve mit dem Käfer.

Andere Leute wiederum schenken dir Dinge, weil sie wollen, dass du was für sie tust: Firmen schenken dir Kugelschreiber mit Firmenlogo, damit du beim Schreiben an sie denkst, Parteien, damit du sie vielleicht mal wählst, dein Arbeitgeber schenkt dir ein T-Shirt mit Firmenlogo, damit du dich mit seiner Firma identifizierst. Nichts davon geschieht aus Nettigkeit. Bevor du ein solches Geschenk annimmst, frage dich dasselbe wie oben - und außerdem: Warum schenken die mir das? Und: Will ich mich wirklich instrumentalisieren lassen? Ich besaß eine Menge Dinge mit Werbeaufdruck Anfang 2014. Von den meisten - Thermobecher, Bleistifte, Kulturtäschchen uvm. - habe ich mich im Laufe des Jahres getrennt.

Lass dir von niemandem etwas aufschwatzen. Und nimm nichts an, nur weil es nichts kostet. Geschenkte Gäule kosten zwar kein Geld, aber sie kosten dich Zeit und Energie. Du musst sie verwalten, warten, verwahren - und irgendwann entsorgen.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Tag 350 - Die gepunktete Tasse

Liebe Steph, du hast vor Monaten mal gesagt, du wärest nicht beleidigt, wenn ich auf dem Blog auch was ausmisten würde, was du mir mal geschenkt hast. Das hier ist quasi ein Test ;) Die gepunktete Tasse ist zwar hübsch, aber unpraktisch: Es geht einfach viel zu wenig rein, außerdem kippelt sie. Sie kann weg.

Freitag, 12. Dezember 2014

Tag 346 - Das Kulturtäschchen

Ih Lieben, ich muss Abbitte leisten: Dieser Blogpost ist einen Tag überfällig. 345 Tage war ich so diszipliniert, und dann das: Am Tag nach der Weihnachtsfeier - gestern - musste ich morgens bis zur letzten möglichen Sekunde im Bett liegen. Das führte dazu, dass ich am gesamten gestrigen Tag nur etwa 45 wache Minuten in meiner Wohnung verbrachte - und keine Zeit hatte zu bloggen. Ich bitte um Nachsicht und reiche hiermit das #daskannweg für Tag 346 nach.

Das Kulturtäschchen steht in direktem Zusammenhang zu den Ausschweifungen des Donnerstagabends. Auf der Weihnachtsfeier nämlich wurde gewichtelt. Für eine Schrottwichtelacquise ist das Täschchen eigentlich ziemlich unschrottig, zumal auch noch gut brauchbare Beautyartikel in Reisegröße drin waren. Der Werbeaufdruck allerdings und die Tatsache, dass ich eine beachtliche Vielzahl an Kulturtäschchen in vergleichbarer Größe besitze (kurz nachgezählt: sieben. Sieben. Sieben? SIEBEN!), machen die Sache zu einem klaren Fall: Das Kulturtäschchen kann weg. 

Dienstag, 9. Dezember 2014

Tag 343 - Die schwarze Sweatjacke

Kürzlich suchte ich was Kompententes zum Anziehen. Mein Kleiderschrank gibt in dieser Hinsicht nicht sonderlich viel her: Mein letztes Jackett hab ich am 21. Februar aussortiert, und das war auch eher kitschig als kompetent. Da fiel mir wieder die schwarze Sweatjacke in die Hände, die ich im vorigen Jahr von Nicole geswapt habe. Ein hübsches, jackettartiges Jäckchen, genau richtig zwischen casual und schick. 

Nur nicht an mir. Die Ärmel sind mindestens zehn Zentimeter zu lang. Da man das Jäckchen offen trägt, kann es eigentlich gar nicht "nicht passen".  Aber wenn ich die Sache mal schonungslos ehrlich betrachte, muss ich zugeben: Das Jäckchen würde besser sitzen, wenn es ein wenig größer wäre. So steht es mir nicht. Ich hab dann was anderes Kompetentes zum Anziehen in meinem Schrank gefunden. Und das Jäckchen kann weg.

Freitag, 5. Dezember 2014

Tag 339 - Das Nora-Roberts-Buch

Ich hab mir einen neuen Krimi gekauft, also muss ein alter weg, denn die Krimi-Regalfächer sind schon wieder voll. Nora Roberts schreibt eigentlich Schnulzen, und zwar sehr viele und sehr erfolgreiche. Ich hätte mir das Buch wohl nicht gekauft (ich hatte es, glaube ich, mal von Mama zu Ostern geschenkt bekommen), fand es aber doch unterhaltsam und wider Erwarten sogar ganz spannend - man darf's halt nur nicht ernst nehmen.

Ich zitiere aus dem Klappentext: "Fiona Bristow lebt als Hundetrainerin und Mitglied einer Hunderettungsstaffel auf der idyllischen Orcas Island vor der Küste Seattles. Keiner weiß, dass die Insel Fionas Refugium ist, um einen Albtraum zu vergessen. Sie ist die einzige Überlebende eines Serienkillers, der junge Frauen mit einem roten Schal erwürgte und auch Fionas Verlobten ermordete.

Mit Fionas Ruhe ist es vorbei, als der knurrige Künstler Simon mit seinem Hund Jaw in ihr Leben stolpert. Simon wollte nie einen Welpen, und definitiv will er keine Frau. Als Fiona mit Jaw trainiert und Simon lernt, sowohl Hund als auch Trainerin mehr und mehr zu schätzen, bricht die Vergangenheit in Fionas Leben ein. Fionas Verfolger sitzt im Gefängnis, aber eines ist klar: Er hat einen Schüler, draußen in den Wäldern von Orcas, der nur ein Ziel hat – den roten Schal um den Hals der Frau zu schlingen, die damals entkommen ist …"

Herrlicher Schund also, um es kurz zu machen. Kann natürlich weg, denn ich werd's nicht noch mal lesen. Wer will?

Dienstag, 25. November 2014

Tag 329 - Die Buttons

Manchmal muss man Rückschläge hinnehmen. Das gilt fürs Ausmisten ebenso wie für Diäten, Sport oder andere gute Vorsätze. Werbegeschenke mit Markenaufdruck wollte ich eigentlich keine mehr nehmen, weil sie nur rumliegen und ich keine Lust hab, mich für einen Pfennigartikel mit einer Sache gemein zu machen.

Ins Wanken geriet dieser Vorsatz offenkundig im Frühsommer, denn die Sache war eine gute und der Urheber der Sache war niemand anderes als mein Arbeitgeber: Ich rede von der Aktion "Schön genug" der BRIGITTE. Mit "Schön genug"-Buttons ein Zeichen setzen gegen den Schönheitswahn - nette Idee, eigentlich. Ich griff zu. Ich meine, ich hätte sogar noch einen dritten Button, einen rosafarbenen, mitgenommen, aber wo der ist, weiß ich nicht mehr. Keinen der zwei, oder auch drei Buttons jedenfalls hab ich seitdem getragen, und verspüre auch keinen Wunsch, das zu ändern.

Das Wichtigste an Rückschlägen ist, dass man trotzdem weitermacht. Ich mach weiter - und die Buttons können weg.

Montag, 24. November 2014

Tag 328 - Sternenfahrer von Catan

Ihr Lieben, heute geht es nicht nur um die Sternenfahrer von Catan, sondern noch um etwas ganz anderes: blinde Flecken.

Schon an Tag 28 dieses daskannweg-Jahres trennte ich mich von Sternenschiff Catan - mit der hellsichtigen Begründung: seit Jahren ungespielt im Schrank. Zu Sternenfahrer habe ich damals eigentlich schon alles geschrieben, was es zu schreiben gibt: "eine Weiterentwicklung des Siedler-Brettspiels (nur im Weltraum)". Man kann es nur mit drei bis vier Spielern spielen und braucht 120 Minuten Zeit dafür. Ich hab's mal geschenkt bekommen, wahrscheinlich war es sogar ziemlich teuer. Ich schätze, die Male, die es gespielt wurde, kann ich an einer Hand abzählen. Ich schätze weiterhin, dass das letzte Mal mehr als zehn Jahre zurückliegt. Seitdem gilt für Sternenfahrer ebenso wie für Sternenschiff: ungespielt im Schrank.

Inzwischen sind meine Spiele umgezogen, vom Schrank ins Regal. Ich schaue jeden Tag darauf. Und trotzdem befindet sich Sternenfahrer von Catan an Tag 328 immer noch ebenda: im Regal. Wie konnte das nur passieren? Das Spiel misst 29,5x29,5x11 Zentimeter - man sollte meinen, es sei schwierig, es zu übersehen. Die Schachtel wiegt 2121 Gramm - ich habe nachgewogen - und enthält 100 Rohstoffkarten, 32 Begegnungskarten, 16 Freundschaftskarten, 24 Bordkanonen, 24 Antriebe, 20 Frachtringe, 40 Ruhmesringe, 36 Kolonien, 28 Handelsstationen, 12 Raumhafenringe, 12 Transporter, 38 Ertragsplättchen und weiteren Kram, ich bin zu faul, das alles abzutippen.

Ich hab mal was über Kaufhausdiebe gelesen, die vom Kaufhaus engagiert wurden, um dort zu klauen. Damit sollte überprüft werden, ob die Kaufhausdetektive ordentlich arbeiten. Diese bestellten Diebe jedenfalls klauten ein Doppelbett, indem sie es völlig offen durch alle Abteilungen raustrugen. Niemand hielt sie an, weil alle dachten, wenn die das so offensichtlich machen, dürfen die das.

So ähnlich muss es auch mit Sternenfahrer von Catan gewesen sein: Offen im Regal stehen war seine beste Tarnung. Keine gute Erklärung, das gebe ich zu, aber die einzige, die ich habe dafür, dass das Spiel so hartnäckig durchs daskannweg-Raster gerutscht ist. Tatsächlich saß ich vor kurzem mit meiner Freundin Steph beim Mittagessen und klagte, es werde langsam schwieriger, noch interessante daskannweg-Objekte zu finden. Ich erzählte, wie ich in meiner Wohnung umhergehe, Schränke aufmache und Schrankinhalte begutachte, auf der Suche nach Ausmistbarem. Sie schwieg kurz und sagte dann: Hast du Sternenfahrer von Catan noch? Ich sagte: Hm, ich weiß gar nicht, aber ich glaube nicht. Ging nach Hause, schaute in mein Regal - und da stand es. Und ich wusste, was ich im Grunde längst wusste: Das Spiel kann weg.

Dienstag, 18. November 2014

Tag 322 - Der Eierschalensollbruchstellenhersteller

In einer meiner Küchenschubladen befand sich der Eierschalensollbruchstellenhersteller, den mir ein Bekannter mal vor Jahren, wahrscheinlich aus Verlegenheit, zum Geburtstag geschenkt hat. Habe ihn mal ausprobiert und er ist ganz witzig, aber brauchen tue ich ihn nicht, zumal wir so gut wie nie Frühstückseier essen.

Er kann also weg und kommt in die Kiste für Geschenke – wenn man mal nichts Besseres hat, sozusagen aus Verlegenheit.

Montag, 3. November 2014

Tag 307 - Der Weinkelch

Noch mehr "Rumsteherchen", wie meine Freundin Christine sagen würde, die hier auch schon mal Urlaubsvertretung gemacht hat. Diesmal ist es ein Weinkelch aus Porzellan/Keramik (ich kapier immer den Unterschied nicht ....), den ich zu Studienzeiten mal von einer Freundin bekommen habe. Glaube ich.

Wein hab ich allerdings nie daraus getrunken und ehrlich gesagt, ich trinke Wein, wenn überhaupt, nur in Gesellschaft und dann am liebsten aus zusammenpassenden - und durchsichtigen - Trinkgefäßen. Der Weinkelch kann daher weg.

Freitag, 31. Oktober 2014

Tag 304 - Die Schachtel mit Modeschmuck

Puh. Noch mehr Schmuck. Noch mehr billiger Modeschmuck. Den ich nie trage. Und dazu noch diese geschmackvolle Schachtel: ein Herz aus rotem Samt! In der war einst mal Unterwäsche drin. Geschenk eines mäßig kreativen und geschmackssicheren Ex-Freundes.

Wegwegweg mit diesem Zeug, und weil ich keine Lust hab, das alles einzeln zu verbloggen, umfasst dieses Posting die ganze Box samt Inhalt. Das muss dann aber auch reichen bis Montag, denn ich bin mal wieder beim Liebsten im Süden und die Erfahrung lehrt, dass die Zeit und Lust zu bloggen da deutlich gedämpft sind. Außerdem muss ich haushalten mit dem, was ich noch habe - das Jahr hat immerhin noch 51 Tage.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Tag 303 - Die Gratis-CDs und ein Test

Diese kleine CD-Sammlung ist nicht wirklich spannend. Im Wesentlichen besteht sie aus CDs, die mal kostenlos in Zeitschriften lagen, namentlich in der Allegra und der musikexpress. An der Tatsache, dass die Allegra vor zehn Jahren eingestellt wurde und dass ich die musikexpress regelmäßig gelesen habe, als ich noch zur Schule ging, kann man ablesen: Die hab ich schon eine ganze Weile. Irgendwie haben sich noch zwei andere CDs dazugemogelt, die ich nicht separat verbloggen wollte.

Das eigentliche Thema soll heute aber ein anderes sein, nämlich: Wirklich faszinierend, was die Menschen alles mitnehmen, wenn es umsonst ist. Offensichtlich hab ich diese CDs jahrelang, wahrscheinlich eher jahrzehntelang, besessen und nicht weggeworfen, obwohl ich mit "Latin Flavors 1-3" noch nie was anfangen konnte. Kost' ja nix, und wer weiß, ob man's noch mal brauchen kann. 

Mal sehen also, dachte ich, ob dieses Prinzip nicht nur beim Anhäufen funktioniert, sondern auch beim Loswerden von Kram. Und initialisierte Fensterbank-Test II - diesmal mit CDs und (Sach-)Büchern. Fensterbank-Test I mit Rumsteh-Trödel aller Art war ja, wie berichtet, recht erfolgreich verlaufen.

Viele der Testobjekte hab ich euch in den vergangenen Monaten hier vorgestellt, zum Beispiel noch mehr CDs, das mysteriöse Diät-Buch und diverse Kochbücher. Sogar die Reiseführer mit DMark-Preisen hatte ich versuchsweise dazugelegt. So sah die Fensterbank aus:

Und so sah sie drei Tage später aus. Unglaublich, oder?

Dienstag, 14. Oktober 2014

Tag 287 - Der Postkarten-Aufsteller

Dass dieser bezaubernde Postkarten-Aufsteller hier auf meinem Blog auftaucht, ist ein bisschen geschummelt. Ich hab nämlich schon vor einem Jahr beschlossen "der kann weg" und ihn in die Flohmarktkiste gesteckt. Allerdings wollte ihn keiner kaufen, und so wanderte er zurück in die Kiste und auf den Dachboden.

Eben diese Kiste hab ich am Wochenende wieder vom Dachboden geholt und auf den Flohmarkt getragen. Wieder fand der Postkarten-Aufsteller keine Liebhaber und ging zurück. Im Moment befindet er sich in einem Karton vor meiner Wohnungstür. An dem Karton hängt ein Schild "Zu verschenken" - ich hab ihn gestern da hingestellt, mit allen Dingen aus der 1-Euro-Kiste, die ich vom Flohmarkt wieder mit nach Hause genommen habe. Als ich das Foto gemacht habe, war der Postkarten-Aufsteller offenbar im toten Winkel. Regelmäßige Leser meines Blogs können aber einige alte Bekannte entdecken, etwa die Tischsets aus Plastik (zwei von vier auf dem Flohmarkt verkauft!), das türkisfarbene Haarband mit den Herzchen und die schmale braune Vase. Ich bin gespannt, was davon alles weg ist, wenn ich nachher vor die Tür trete.

Als kleine Kompensation für den geschummelten Aufsteller lege ich übrigens noch ein paar Holzblüten obendrauf für heute.


Freitag, 10. Oktober 2014

Tag 283 - Der Schlüsselanhänger


Kinners, man muss es sagen, wie es ist: Ich häng hinterher. Ich bin grade so beschäftigt mit Arbeit und Abendverabredungen und Flohmarktvorbereitungen, dass ich nur noch auf die letzte Minute zum Bloggen komme. Sonderlich inspiriert wird das nicht immer unbedingt, fürchte ich. Daher werfe ich auch heute nur schnell was raus: einen Schlüsselanhänger in Troddelform. Affig, oder? Der kann weg.

Samstag, 27. September 2014

Tag 270 - Die Hausschuhe

Diese Hausschuhe hat mir meine Mutter mal geschenkt und sie gefallen mir tatsächlich gut. Das erklärt auch, warum ich sie so lange behalten habe und immer mal wieder anziehe, obwohl sie ungefähr eine halbe Nummer zu klein sind.

Aber irgendwie sind zu kleine Schuhe auch keine Lösung, und meistens laufe ich eh mit meinen zahlreichen warmen Socken oder ausrangierten Sandalen rum. Die Hausschuhe können weg.

Donnerstag, 25. September 2014

Tag 268 - Die silbernen Ohrringe

Wenn man sie so auf einem Haufen sieht, ist es schon kurios: Ich besitze drei extrem ähnliche Paar kleine silberne Ohrringe, allesamt Geschenke, passend zum vor zwei Wochen aussortierten Silberschmuck.

Zieht man jetzt noch in Betracht, wie häufig ich Ohrringe trage - nämlich so gut wie nie - wird endgültig klar: Die können weg. Ein Paar behalte ich für besondere Anlässe, die anderen beiden verkloppe ich auf dem Flohmarkt. Am 12. Oktober in der Fabrik - kommt gern vorbei!

Donnerstag, 18. September 2014

Tag 261 - Der Bademantel

Wie viele Bademäntel habt ihr? Na? Ich wette, ich hab mehr: drei nämlich. Einen alten, einen schönen - und diesen. Der türkisfarbene Bademantel war mal eine Notlösung. Vor etlichen Jahren, es muss 2005 oder 2006 gewesen sein, hatte ich mich in einen ebenfalls türkisfarbenen Bademantel von Habitat verliebt. Ich bestellte ihn, dann gab es einige Verwirrung und mehrere Besuche im Habitat-Store, und das Ganze endete damit, dass der Bademantel ausverkauft war.

Ich wollte dann aber unbedingt einen türkisfarbenen Bademantel und so kaufte ich diesen. Aus Fleece. Fleece allerdings ist so gar nicht bademantel-geeignet: Es saugt kein Wasser auf. Der Bademantel ist also eigentlich gar kein Bademantel, sondern ein Morgenmantel. Einen Morgenmantel brauche ich aber nicht. Ich trage ihn manchmal mit einem Handtuch drunter, aber das ist alles Mist, denn er ist ziemlich voluminös und außerdem schwitzt man. Der BadeMorgenmantel kann weg.

Samstag, 13. September 2014

Tag 256 - Die Pralinendose

In dieser Dose waren mal Pralinen drin. Die Pralinen waren auch lecker, aber für die Dose hab ich keine rechte Verwendung. Sie kann weg, aber zum Wegwerfen ist sie irgendwie zu schade. Daher hoffe ich, dass sie einen liebevollen Besitzer findet. Entweder über den Blog oder auf dem Flohmarkt.

Freitag, 12. September 2014

Tag 255 - Der Silberschmuck

Ich hoffe sehr, dass ich im Oktober einen Flohmarkt-Platz bekomme - drückt mir die Daumen. Daher hab ich noch mal mit dem ganz besonderen Flohmarkt-Blick in meinen Schränken herumgekramt  und fand diesen Silberschmuck. Den hab ich vor zehn Jahren oder so mal von einem Ex-Freund bekommen, und inzwischen ist der echt nicht mehr mein Stil, ganz abgesehen davon, dass ich eh ziemlich weg bin von Schmuck. Ich hab ihn seit Ewigkeiten nicht mehr getragen.

Die Kette und der Ring sind wirklich aus Silber und von Esprit. Sie können weg und werden hoffentlich auf dem Flohmarkt noch ein paar Euro einbringen.

Freitag, 5. September 2014

Tag 246 - Das Wok-Kochbuch

Habt ihr einen Wok? Wenn ja, wann habt ihr zuletzt damit gekocht? Ich wette, es ist schon eine ganze Weile her. Die Dinger waren ja vor ein paar Jahren mal wahnsinnig angesagt. Inzwischen sind sie's nicht mehr so.

Ich hab natürlich auch einen Wok, einen richtig tollen sogar, aus Gusseisen. Und ich hab sogar gleich zwei Wok-Kochbücher: "Das große Wok-Kochbuch" von Bellavista und dieses hier, "Kochen mit dem Wok". Die Widmung verrät, dass ich es vor 14 Jahren von meinen Eltern zu Weihnachten bekommen habe. Die Widmung verrät ferner, dass meine Eltern "hoffen, dass wir einmal zum Essen eingeladen werden", was ich nicht recht glauben mag, da speziell mein Vater der asiatischen Küche so gar nichts abgewinnen kann. Und ich gestehe auch, diese Hoffnung meiner Eltern enttäuscht zu haben. Tatsächlich habe ich noch nie für sie gewokt.

Ich bin voller guter Vorsätze, meinen tollen Wok mal wieder zu benutzen. Aber wenn ich es tue, werde ich kein Rezept aus diesem Buch zubereiten. Das ist mir alles zu affektiert, zu sehr "einige unbehandelte Lilienblüten zum Garnieren", zu sehr großer Teller mit kaum was drauf. Das Buch kann weg.

Sonntag, 31. August 2014

Tag 241 - Die Schaf-Bücher

Ach herrje. Die Schaf-Bücher. Die sind mir ja doch ein bisschen peinlich. "Sch(r)fe Geschichten - Die Welt der Schafe", eine Box, bestehend aus den Klassikern "Nillepu", "Das kleine wilde Schaf", "Ein Küsschen für dich", und "Superhelden sind scharf". Ich weiß noch: Ich fand die mal richtig bezaubernd.

Das Schlimmste und Erschreckendste an den Büchern ist nicht mal, dass ich sie mal gut fand. Das könnte man ja noch als Jugendsünde verbuchen. Das Schlimmste und Erschreckendste an ihnen ist das Veröffentlichungsdatum, das vorne drinsteht: 2002. Nun ja, ich bin halt lange jugendlich geblieben.

Die Bücher hat mir ein Mann Junge geschenkt, mit dem ich damals zusammen war. Das qualifizierte sie dafür, so lange im Erinnerungsfach meines Schreibtischs aufgehoben zu werden. Aber es sind Bücher, und Bücher gehören gelesen, und diese Bücher könnten einem 13-jährigen Mädchen sicher eine Freude machen - allerdings nicht im Erinnerungsfach meines Schreibtischs. Deshalb können die Bücher weg.