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Freitag, 13. Juni 2014

Tag 164 - Das weinrote T-Shirt

Warum ich ein weinrot meliertes T-Shirt von Madonna in XL besitze, weiß ich eigentlich auch nicht so richtig. Ist viel zu groß, weder meine Farbe noch mein Geschmack und kann auch nicht viel getragen worden sein. Mehr gibt es zum #daskannweg von heute eigentlich auch nicht zu sagen.

Zu sagen gibt es aber noch einiges andere zu einigen anderen Themen. Erstens und Wichtigstens, ich mach schon wieder Urlaub. Nicht etwa, weil mir nichts mehr zum Aussortieren einfällt - nein, vielmehr locken Andalusien, Sonne, Meer, Pool und entspannte Tage mit dem Liebsten und seinen Freunden. Das Jahr noch nicht mal halb rum und ich fahr schon zum dritten Mal länger weg - das gab's übrigens noch nie. Vorher bin ich auch noch zwei Tage zum Chorwochende, so dass ihr mich voraussichtlich erst nächsten Sonntag zurückerwarten dürft. Zum Glück ist mein Blog auch diesmal wieder in guten Händen: Die nächsten neun Tage mistet die bezaubernde Christine für euch aus. Ich hab gehört, ihr könnt euch auf Highlights wie eine Helene-Fischer-CD freuen ... 

An alle, die nun protestieren, ich müsse erst neun Dinge ausmisten, ehe ich neun Tage verreisen darf: Da habt ihr streng genommen recht, das hatte ich allerdings nicht bedacht, als ich die Homewear-Woche ausrief. Zwar gäbe der Kleiderschrank zwar sicher auch noch neun andere Teile her, aber die müsste ich mich noch mühsam auswählen und mich emotional verabschieden, und das schaff ich heute Morgen nicht mehr, ich muss noch packen. Daher gibt's die neun fehlenden Teile gleich, wenn ich zurück bin - versprochen!Ich hab sogar schon was im Hinterkopf dazu.

Und dann hab ich noch ein Anliegen: einen Geburtstagswunsch. Wie schon geschrieben, werde ich am Sonntag 36. Und würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr mir statt der üblichen Glückwünsche ein Foto von eurem persönlichen #daskannweg auf meine Facebook-Pinnwand oder auf die Pinnwand von daskannweg posten würdet. Und euch, natürlich, von diesem Gegenstand aus eurem Besitz dann auch wirklich trennt.

Donnerstag, 12. Juni 2014

Tag 163 - Die schwarze Dreiviertel-Hose

Hosen und ich, das ist ein Thema, von dem ich automatisch schlechte Laune kriege. Bei mir liegt's unter anderem an der Tatsache, dass ich laut Personalausweis 1,60 Meter groß bin - und ehrlich gesagt ist selbst das wohl ein bisschen geschummelt. Hosen, wenn es nicht gerade Jeans sind, die man zum Glück in verschiedenen Längen bekommt, sind mir meistens zu lang. Sommerhosen sind ein besonders nerviges Unterthema dieses Nervthemas - sagen wir mal so: Dreiviertellange Hosen sind nicht für kurze Beine erfunden wurden.

Deshalb habe ich keine Sommerhosen. Nein, gelogen, ich habe keine, die ich mag. Haben tu ich ja mindestens eine - ganz hinten im Schrank habe ich die schwarze Dreiviertelhose aufgestöbert. In der Homewear-Schublade. Da gehört sie eigentlich gar nicht hin. Dass sie da liegt, ist ein Zeichen dafür, dass sie schon länger ungeliebt ist. Quasi ein "Nicht schön genug, um sie ernsthaft auf der Straße anzuziehen"-Marker.

Wo jetzt doch gerade mal wieder Sommer ist, zumindest auf dem Thermometer, fällt mir auf, wie praktisch es wäre, eine Sommerhose zu haben, die ich mag. Und wie bescheuert es ist, eine Sommerhose zu haben, die ich niemals trage. Warum eigentlich nicht, dachte ich, als ich die Hose wieder fand, und zog sie noch mal an. Dann wusste ich es wieder: Es liegt an den Taschen. Taschen mit seitlich aufgesetzten Klappen, die mit Klettverschluss verschlossen werden sollen und genau den Teil von Hüfte und Oberschenkel betonen, von dem ich auf keinen Fall möchte, dass er betont wird. Um Himmels Willen. Die Hose kann weg. Erstmal in die Swap-Tüte. Auch wenn ich bezweifle, dass sie eine neue Besitzerin finden wird, die sie liebt.

Immer noch ungelöst ist jedoch das Problem, dass ich keine gescheite Sommerhose habe. Und das, wo ich am Sonntag in den Urlaub fahre. Hat jemand gute Tipps, wo es hübsche Exemplare gibt?

Mittwoch, 11. Juni 2014

Tag 162 - Die graue Pyjama-Hose

Den Pyjama, zu dem diese Hose gehört, hab ich mal von meiner Mutter bekommen, genau wie die meisten anderen Pyjamas in meinem Besitz. Die Pyjamahose ist dermaßen ausgeleiert, dass sie beim Laufen fast runterfällt. Die kann wirklich weg.

Dienstag, 10. Juni 2014

Tag 161 - Der schwarze Mogul-Pullover

Den schwarzen Mogul-Pullover habe ich mal in einem hippen Laden in Fulda gekauft. Damals ging ich noch zur Schule. Zur Erinnerung: Ich werde am Sonntag 36.

Was habe ich diesen Pullover geliebt! Schon seit Ewigkeiten besteht er eigentlich nur noch aus Löchern und er wurde ziemlich sicher schon seit mindestens fünf Jahren nicht mehr getragen - wahrscheinlich aber erheblich (!) länger nicht mehr.

 Ich heb ihn nur aus sentimentalen Gründen auf. Aber warum eigentlich? Ich kann nicht mal aufregende Geschichten erzählen - von Dingen, die ich erlebt habe, als ich diesen Pullover trug. Ich kann mich an nichts mehr erinnern. Es ist nur ein Pullover, ein altes, ziemlich schäbiges Stück Kleidung, das zu dem Eindruck beiträgt, ich hätte "einen Schrank voll nichts zum Anziehen". Der Pullover kann weg.

Montag, 9. Juni 2014

Tag 160 - Der dunkelblaue Pullover

Dieser Pullover (in Wahrheit ist er blauer, als auf dem Foto zu sehen) ist ein Paradoxon. Seit mindestens zehn Jahren in meinem Besitz, habe ich ihn nie geliebt. Es lässt sich nun mal nicht wegdiskutieren, dass er aus furchtbarem Plastikmaterial und dann auch noch wirklich unvorteilhaft geschnitten ist. 

Trotzdem widersetzt er sich seit Jahren immer wieder hartnäckig allen Versuchen, mich von ihm zu trennen. Jedesmal, wenn ich meine Swaptüten packte, hatte ich ihn in der Hand, jedesmal habe ich ihn zurück in den Schrank gelegt, weil er doch eigentlich voll okay ist, wenn man mit ihm auf dem Sofa sitzen will.

Was für ein komischer Voodoo ist das eigentlich? Ich lasse mich nicht länger von einem Pullover verhexen! Er kann weg.

Sonntag, 8. Juni 2014

Tag 159 - Die dunkelblaue Bootcut-Jeans

Die dunkelblaue Bootcut-Jeans hab ich 2010 in Belfast gekauft. Schon seit längerer Zeit hat die Jeans Löcher an der Oberschenkelinnenseiten. Ziemlich große Löcher. Ach, für zuhause ist es doch egal, dachte ich. Und dass ich meine guten Jeans ja schonen könne, indem ich zuhause diese anziehe.

Es macht allerdings überhaupt keinen Spaß, beim Müll-Raustragen, im Supermarkt oder beim Bäcker die ganze Zeit darüber nachzudenken, ob den Menschen um einen herum wohl auffällt, dass man eine ziemlich kaputte Hose trägt. Deshalb kann die Hose weg.

Samstag, 7. Juni 2014

Tag 158 - Das rote T-Shirt mit dem komischen Muster

Manchmal sehe ich in Geschäften Abteilungen für Homewear. Das finde ich ziemlich amüsant. Wer um alles in der Welt kauft sich neue Kleidung, um zuhause rumzusitzen? Ich hab drei Schrankfächer voll mit altem Kram, den man euphemistisch als Homewear und Sleepwear bezeichnen könnte. Zu gut deutsch: verwaschene T-Shirts, Hosen mit Loch und Pullover mit gewissem nostalgischen Wert.

Warum ich das alles bis heute aufgehoben habe, weiß ich eigentlich auch nicht so richtig. Vielleicht weil es so langweilig ist, darüber zu bloggen. Aber sorry, Leute, da müsst ihr jetzt durch. Ich will nämlich mindestens eins dieser Schrankfächer frei räumen, für den Karton mit Mützen, Schals und Handschuhen. Der muss nun wirklich nicht das ganze Jahr im Wohnzimmer im Regal stehen.

Es ist also Zeit für eine Themenwoche "Homewear" - und da ich ab nächsten Freitag mal wieder weg bin, beginnt diese Themenwoche heute. Den Anfang macht: das rote T-Shirt mit dem komischen Muster. Ich hab es Anfang 2007 in Thailand gekauft und seitdem hat es mir vor allem als Sport-Shirt treue Dienste geleistet, da es aus Baumwolle ist, nicht zu tief ausgeschnitten und weder zu eng noch zu weit. Eine innige Beziehung hatten wir beide aber nie, denn das rote T-Shirt war nie wirklich schön. Inzwischen ist es so verwaschen, dass ich es auch zum Sport nicht mehr gern anziehen mag. Flecken hat es auch. Das T-Shirt kann weg.