Posts mit dem Label küchenkram-woche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label küchenkram-woche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 26. Januar 2014

Tag 26 - Eine Dose voll Oolong-Tee

 

Ich liebe Tee. Einen schönen Sencha, oder eine Tasse Lipton Yellow Label Tea, den besten Schwarztee der Welt. Einen Verveinetee nach dem Essen, Kräutertee am Abend. Ich mag sogar Thymiantee, wenn ich erkältet bin. 

Ich dachte, ich würde auch Oolong-Tee mögen, der ist halbfermentiert, quasi ein Zwischending zwischen Schwarz- und Grüntee. Ich habe mir mal welchen gekauft und in diese Dose getan. Ich habe ihn aufgegossen. Ich mochte ihn nicht - war mir zu rauchig. 

Seitdem steht die Dose in meiner Küche bei den anderen Teedosen. Und zwar schon ziemlich lange. Seht ihr den Staub im Deckelrand?

Inzwischen dürfte der Tee längst kein Aroma mehr haben. Ich kippe ihn in den Müll, wasche die Dose aus und kann sie für anderen Tee benutzen. Für Tee, den ich mag.

Samstag, 25. Januar 2014

Tag 25 - Der apfelgrüne Eiswürfelbehälter

  
 Einen solchen Eiswürfelbehälter gibt es wahrscheinlich in vielen Haushalten. Er ist von Ikea, und er ist wohl das, was man "irgendwie witzig" nennen könnte, wenn man sehr leicht zu beeindrucken wäre. So bunt! Und überhaupt, Eiswürfel mit einem Loch in der Mitte! Was für eine ausgeflippte Idee. 

Sowas in der Art dachte ich wohl auch mal, als ich das Ding kaufte. Doch inzwischen bin ich älter und weiser geworden und habe erkannt: Kein Mensch braucht Eiswürfel mit einem Loch in der Mitte, das Ding ist extrem schlecht sauberzumachen und daher völlig unbrauchbar, um zum Beispiel Kräuter-Eiswürfel oder Sahne-Eiswürfel zu machen. Ich habe mir zwei stinknormale, langweilige Eiswürfelbehälter gekauft. Sie machen viereckige Eiswürfel, die kein Stück ausgeflippt sind. Und soll ich euch was sagen? Das gefällt mir.

Wenn jemand nach mehr Aufregung in seinem Leben lechzt, kann er den Eiswürfelbehälter gern haben. Ansonsten pack ich den auch in die Flohmarktkiste.

Freitag, 24. Januar 2014

Tag 24 - Die Pastagabeln

Ich liebe Nudeln. Ich esse ständig welche. In der Kantine - auch wenn ich mich oft drüber aufrege, dass sie sie zu lange kochen. Allein und auf die Schnelle. Und mit Gästen. Meiner Bolognese eilt inzwischen ein gewisser Ruf voraus. Ich mache sie angelehnt an das Rezept meiner tollen Kolleginnen aus der BRIGITTE-Küche. Aber egal, welche Nudeln ich esse, wann, wo und mit wem: Ich esse sie nie mit einer Pastagabel.Warum eigentlich nicht? Wenn man schon Pastagabeln hat, könnte man sie doch auch zum Pasta-Essen benutzen...

Zumal meine Pastagabeln wirklich toll sind. Sie sind aus gebürstetem Metall, haben flache, breite Stiele (heißt das Stiel? Sicher nicht). Ich glaube, sie sind sogar von WMF. - Sie sind tatsächlich von WMF, steht hinten drauf. Das gebürstete Metall ist Cromargan, steht auch hinten drauf. Die Pastagabeln haben drei strahlenförmige breite Zinken. Wahrscheinlich damit man mehr Spaghetti drauf aufwickeln kann. Hm. Ich habe einen kleinen Mund, so viele Spaghetti auf einmal passen da gar nicht rein. Und man soll ja auch nicht so schlingen.

Ich hab mal mit einem Mann zusammengewohnt. Ich glaube, die Mutter des Mannes hat uns diese Gabeln geschenkt. Ich erinnere mich noch, wie ich damals schon dachte: Braucht man so was? Nach mehr als sieben Jahren Feldversuch kann ich versichern: Nein, braucht man nicht. Die Pastagabeln können weg.

Donnerstag, 23. Januar 2014

Tag 23 - Die kleinen Holzbrettchen


Es gibt einige Dinge in meinem Leben, die kann ich nicht erklären. Dazu gehört die Tatsache, dass sich in meinem Besitz 19 Schneidebretter befinden. Vier sind aus Plastik, zwei aus Glas, fünf aus Resopal. (Ich musste übrigens erst googeln, um rauszufinden, dass Resopal Resopal heißt. Und was das eigentlich ist. Also, falls sich außer mir noch jemand fragt: http://de.wikipedia.org/wiki/Resopal). Die restlichen acht sind aus Holz. Wer um alles in der Welt braucht 19 Schneidebretter?

Trotzdem war's gar nicht so einfach zu entscheiden, welche davon nun gehen müssen. Denn natürlich sind nicht nur verschiedene Materialien dabei, sondern auch verschiedene Größen - ich habe sozusagen ein Brett für alle Fälle. Manche sind hübsch, manche praktisch, manche sind Geschenke.

Am Ende haben diese beiden verloren. Zwei kleine Holzbrettchen, billig und ziemlich schäbig. Ab in den Müll damit.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Tag 22 - Die großen weißen Teller

 Die großen weißen Teller habe ich mal auf dem Flohmarkt gekauft. Ich glaube, ich habe sie vor allem gekauft, weil sie so günstig waren - ein richtiges Schnäppchen.

Die Teller haben einen Durchmesser von 35 Zentimetern. Sie sind wirklich riesig. So riesig, dass sie nicht in meinen Schrank passen. Deshalb stehen die Teller auf dem Schrank. Ich bin klein, komm da nur ran, wenn ich einen Stuhl vor den Schrank rücke. Vielleicht hab ich sie deswegen noch nie benutzt. Vielleicht braucht man aber auch einfach keine so großen Teller. So oder so, die Teller können weg.

Dienstag, 21. Januar 2014

Tag 21 - Die gelbe Tasse


In der gelben Tasse wohnten einmal Kugelschreiber. Ich hatte damals zu viele Tassen und zu viele Kugelschreiber, also steckte ich die Kugelschreiber in die gelbe Tasse. Seit dieser Zeit sind unten in der gelben Tasse Spuren von Kugelschreibertinte.

Seit einiger Zeit habe ich einen Schreibtisch mit einer Stifteschublade. Ich brauchte die gelbe Tasse nicht mehr als Stiftehalter. Seitdem steht sie wieder im Schrank bei den anderen Tassen. Jedes Mal, wenn ich sie aus dem Schrank nehme, denke ich: Das ist die Tasse mit dem Kugelschreiberflecken. Will ich da wirklich meinen Tee draus trinken? Ich mache es, aber es nervt mich, dass ich immer wieder daran denke. 

Ich will meine Gedanken nicht an meine Tassen verschwenden müssen. Es gibt so viele Dinge, die es viel mehr wert sind, dass man über sie nachdenkt. Die Tasse muss weg.

Montag, 20. Januar 2014

Tag 20 - Die Essig-Öl-Spender

Die Essig-Öl-Spender hat mir mal einer meiner Ex-Freunde geschenkt, das muss mindestens acht Jahre her sein. Ich finde die Dinger nicht mal hässlich. Ich finde sie sogar halbwegs dekorativ. Aber wer braucht schon Essig-Öl-Spender?

Ich gebe nicht ständig große Essensgesellschaften. Und wenn ich mal Leute zum Essen einlade, stelle ich nicht Essig und Öl auf den Tisch. Warum auch? Wenn ich Salat mache, mach ich ein gescheites Dressing dazu. Dressing kann ich gut. Und wenn ich wirklich mal Olivenöl auf den Tisch stellen sollte, dann in einer Flasche, vielleicht wollen die Leute sich das Etikett angucken.

Ich hatte sogar mal Essig und Öl in die Essig-Öl-Spender reingefüllt, aber der Essig fing irgendwann an zu gammeln. Ich hab den Essig weggeschüttet und alles saubergemacht. Seitdem stehen die Dinger nur rum und fangen Staub. Ab in die Flohmarktkiste mit ihnen.

Sonntag, 19. Januar 2014

Noch mehr PSe, Zahl der Woche - und was Neues: Themenwochen

Es gibt noch mehr PSe zu vermelden:
Der Behälter für Kartoffeln wurde übergeben, ebenso die Becher mit der Erdbeere drauf. Weil Katrins Tassenschrank ebenso voll ist wie meiner, hat sie zwei alte Tassen aussortiert, um Platz für die schönen Erdbeerbecher zu machen. Die alten Tassen hat wiederum Imke bekommen, die das grüne Halstuch dann doch nicht haben wollte. Imke hat sie in ihr Atelier mitgenommen, in dem sie Nähkurse für Anfänger und Fortgeschrittene gibt. Für diese Kurse mache ich an dieser Stelle ausdrücklich Werbung: Geht da hin, die Frau hat sogar mir beigebracht, wie man Schminktäschchen näht!


Über das blaue Laken hat sich Caro gefreut, die mit mir im Chor singt. Mama nimmt die Schale mit den Blüten zurück. Und das niedliche rote Haarband habe ich meiner Freundin Helene mitgegeben. Sie sagte, ihre Tochter sei schon ganz aufgeregt deswegen. Toll.

Die Zahl der Woche ist diese Woche die 19. Ich besitze 19 Gürtel und Gürtelähnliche (das sind diese Stoffstreifen, die bei Röcken und Kleidern und langen Shirts manchmal dabei sind und die man sich um die Taille wickeln soll). Die Gürtel und Gürtelähnlichen bewohnen in meinem Kleiderschrank eine eigene Schublade. Trotzdem hab ich mich ziemlich schwergetan damit, einen von ihnen auszusortieren. Wer das verrückt finden möchte, darf das ausdrücklich gern tun.

Außerdem möchte ich etwas ankündigen, ab morgen gibt's hier nämlich was Neues: eine Themenwoche. Die nächsten sieben Tage widme ich mich ausschließlich überflüssigem Kram in meiner Küche. Eine solche Themenwoche wird es jeden Monat bei "das kann weg" geben - eine Idee der wunderbaren Insa, danke noch mal dafür.