Freitag, 31. Oktober 2014

Tag 304 - Die Schachtel mit Modeschmuck

Puh. Noch mehr Schmuck. Noch mehr billiger Modeschmuck. Den ich nie trage. Und dazu noch diese geschmackvolle Schachtel: ein Herz aus rotem Samt! In der war einst mal Unterwäsche drin. Geschenk eines mäßig kreativen und geschmackssicheren Ex-Freundes.

Wegwegweg mit diesem Zeug, und weil ich keine Lust hab, das alles einzeln zu verbloggen, umfasst dieses Posting die ganze Box samt Inhalt. Das muss dann aber auch reichen bis Montag, denn ich bin mal wieder beim Liebsten im Süden und die Erfahrung lehrt, dass die Zeit und Lust zu bloggen da deutlich gedämpft sind. Außerdem muss ich haushalten mit dem, was ich noch habe - das Jahr hat immerhin noch 51 Tage.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Tag 303 - Die Gratis-CDs und ein Test

Diese kleine CD-Sammlung ist nicht wirklich spannend. Im Wesentlichen besteht sie aus CDs, die mal kostenlos in Zeitschriften lagen, namentlich in der Allegra und der musikexpress. An der Tatsache, dass die Allegra vor zehn Jahren eingestellt wurde und dass ich die musikexpress regelmäßig gelesen habe, als ich noch zur Schule ging, kann man ablesen: Die hab ich schon eine ganze Weile. Irgendwie haben sich noch zwei andere CDs dazugemogelt, die ich nicht separat verbloggen wollte.

Das eigentliche Thema soll heute aber ein anderes sein, nämlich: Wirklich faszinierend, was die Menschen alles mitnehmen, wenn es umsonst ist. Offensichtlich hab ich diese CDs jahrelang, wahrscheinlich eher jahrzehntelang, besessen und nicht weggeworfen, obwohl ich mit "Latin Flavors 1-3" noch nie was anfangen konnte. Kost' ja nix, und wer weiß, ob man's noch mal brauchen kann. 

Mal sehen also, dachte ich, ob dieses Prinzip nicht nur beim Anhäufen funktioniert, sondern auch beim Loswerden von Kram. Und initialisierte Fensterbank-Test II - diesmal mit CDs und (Sach-)Büchern. Fensterbank-Test I mit Rumsteh-Trödel aller Art war ja, wie berichtet, recht erfolgreich verlaufen.

Viele der Testobjekte hab ich euch in den vergangenen Monaten hier vorgestellt, zum Beispiel noch mehr CDs, das mysteriöse Diät-Buch und diverse Kochbücher. Sogar die Reiseführer mit DMark-Preisen hatte ich versuchsweise dazugelegt. So sah die Fensterbank aus:

Und so sah sie drei Tage später aus. Unglaublich, oder?

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Tag 302 - Die Kontaktlinsen

Wie bereits im Juli gebeichtet: Ich bin kurzsichtig und eitel. Kontaktlinsen wären die logische Alternative zu meiner Brille, die ich am liebsten nur heimlich trage. Und ich hab es auch mit ihnen versucht: Ich hab mich durch einen kostenlosen Probemonat und zwei weitere Monate meiner ersten und einzigen Monatspackung gequält. Dann hab ich aufgegeben. 

In meinem Job sitze ich oft den ganzen Tag vorm Computer. Die Optikerin hat mir erklärt, dass wir am Computer seltener blinzeln. Nur ein bis zwei Mal pro Minute statt zehn Mal oder so. Das mit dem Blinzeln ist aber wichtig fürs Auge, weil dadurch die Tränenflüssigkeit verteilt wird. Mit anderen Worten: Computerarbeit macht die Augen trocken.

Wenn meine Kontaktlinsen und ich abends nach Hause kamen, waren meine Augen so trocken, dass die Linsen wie angeklebt am Auge hafteten. Das Rausnehmen tat höllisch weh. Natürlich war ich auch kein Naturtalent beim Einsetzen, aber ich glaube, das hätte ich schon irgendwann hingekriegt. Ich hab einfach vorher die Lust verloren.

Unterm Strich ist der Leidensdruck MIT Linsen höher als ohne. Ich fahr 20 Minuten ins Büro (während des Weges da hin ist die Kurzsichtigkeit nervig und man muss was dagegen tun), dann häng ich dort mindestens neun Stunden rum (wo ich den Computer vor meiner Nase prima sehen kann) und danach fahr ich 20 Minuten nach Hause. In diesen 40 Minuten komm ich auch mit Brille prima klar, da muss ich mir weder das Gefummel noch die Schmerzen antun, mit dem Kontaktlinsen bei mir verbunden sind, und das Geld kann ich für was anderes ausgeben.

Mein Kontaktlinsen-Experiment liegt schon ein paar Jahre zurück. Seitdem liegen die Linsen - in der Kommode. Wenn ich den Aufdruck auf der Packung richtig deute, laufen sie 10/2014 ab. Also übermorgen. Warum ich sie nicht längst entsorgt habe? Weil sie Geld gekostet haben, klar. Weil ich einen Fehlkauf (Geld) und ein Scheitern (Grobmotorik) eingestehen müsste. Aber vor allem: Weil ich mich dann von einem Traum verabschieden müsste, dem ich zu gern noch ein bisschen nachhängen würde. Dem Traum vom Sehen. 

Ich bin so weit. Tschüß, Traum. Die Kontaktlinsen können weg.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Tag 301 - Das blaue Longsleeve

Das blaue Longsleeve ist von promod - deren Basics sind oft aus dünnem, weichen Material, das sich gut anfühlt, wenn man sie anzieht. Das gilt auch für dieses Longsleeve. Dieses schöne Material geht aber leider leicht kaputt, und so hat auch dieses Oberteil inzwischen ein großes und ein kleines Loch. 

Sicher wäre es nachhaltig, es zu flicken, aber erstens sind meine Nähkünste - trotz täglichem Umgang mit diversen Nähkünstlerinnen - wahnsinnig überschaubar und zweitens mag ich nicht gern Geflicktes anziehen. Ich würd es vielleicht tun, wenn das blaue Longsleeve ein Lieblingsteil wäre. Ist es aber nicht. Dieser transparente Rand am Ausschnitt ist nicht mein Fall. Das Longsleeve kann weg.

Montag, 27. Oktober 2014

Tag 300 - Die kleinen Bilderrahmen

Es gibt ja diese Menschen mit dem goldenen Einrichtungshändchen: Die können lauter nicht zusammenpassende Wohnaccessoires kunterbunt kombinieren und es sieht super aus. Ich gehöre nicht zu diesen Menschen, und das weiß ich. Daher spar ich mir das Zusammenwürfeln und kaufe mir lieber gleich Zeug, was zusammen passt.

Meine kleinen Bilderrahmen passen nicht zusammen, und auch ohne goldenes Einrichtungshändchen hab ich so eine Ahnung, dass blaues Plastik und gebürsteter Edelstahl keine geschmackssichere Kombination abgeben. Ganz abgesehen davon hab ich gar keine Bilder, die ich unbedingt rahmen möchte. Ich bin nicht so der "Gerahmte Friends&Family-Fotos aufstellen"-Typ. Daher können die kleinen Bilderrahmen weg.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Tag 299 - Der schwarzweiße Pullover

Den schwarzweißen Pullover hab ich mal bei Vero Moda gekauft. Ein Wahnsinnsschnäppchen, dachte ich damals, ein Pullover für, ich weiß nicht mehr genau, 15 Euro!

Aber leider musste ich schnell feststellen, dass billig in diesem Fall auch, nun ja, billig bedeutet (was nicht heißen soll, dass teure Pullover immer eine super Qualität hätten - siehe Tag 50). Der Pullover juckt auf der Haut und man schwitzt darin. Wahrscheinlich 100 Prozent Plastik. Außerdem ist er vorne zu kurz, fast bauchfrei, und hinten länger, was ich auch nicht mag.

In meinem Schrank liegt er eigentlich nur noch deswegen, weil ich die Idee eines dünnen Pullovers mit schwarzweißen Streifen eigentlich richtig klasse finde. Betrachte ich ihn aber mal ganz nüchtern, nämlich nicht als Idee, sondern als Pullover, kann ich nicht anders als feststellen: Der Pullover ist ein Ärgernis. Und kann weg.

Samstag, 25. Oktober 2014

Tag 298 - Noch mehr Kochbücher

Noch mehr alte Kochbücher! Damit sind das Nummer fünf, sechs und sieben hier auf diesem Blog. Wenn ich mich nicht sehr irre, stammen die alle noch aus meiner Studentenzeit. 

An der Tatsache, dass ich sie alle drei auf einmal rauswerfe, obwohl ich damit doch locker drei Tage füllen könnte, merkt ihr: Ich hab zum Thema Kochbücher nichts mehr zu sagen. Das war ja auch ehrlich gesagt schon beim letzten Buch so.

Obwohl, eine Sache hab ich doch noch zu sagen, auch wenn ich schon mal was über Moden in der Food-Fotografie geschrieben hab. Das Cover von "Fitness für Genießer" (was für ein Name!) illustriert ganz besonders eindrucksvoll die Moden der Foodfotografie: Das Essen sieht richtig unappetitlich aus. Kochbücher sollen aber nicht den Appetit verderben, sondern anregen. Deshalb können diese weg.

Freitag, 24. Oktober 2014

Tag 297 - Der Mini-Baumschmuck

Auch nachdem die Weihnachtselche im Juli dran glauben mussten, hab ich immer noch viel zu viel Dekokram für Weihnachten. Das werd ich alles niemals aufstellen/aufhängen/hinlegen können, nicht mal an fünf Weihnachten! Den Mini-Baumschmuck hab ich aus keinem bestimmten Grund zum Streichkandidaten ernannt - ich hatte einfach zu viel Weihnachtskram.

Und welcher Termin könnte wohl besser dafür geeignet sein, Weihnachtsdeko loszuschlagen, als ein Flohmarkt im Oktober? Was soll ich sagen, reich bin ich damit nicht geworden, aber es hat geklappt: Der Mini-Baumschmuck konnte weg.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Tag 296 - Der Diät-Ratgeber

Ihr alle wisst, dass ich vor Peinlichkeiten nicht zurückschrecke. Wenn ich eine Erklärung dafür hätte, wie der Diät-Ratgeber in meinen Besitz gekommen ist, ich würde sie nennen. Allerdings: Ich habe keine. Ich bin zwar eher der Keine-Diät-Typ als der Diät-Typ, aber glaubt mir, keine Diät kriege ich auch ohne Buch ganz gut hin.

Ich kann euch nur sagen, dass ich dieses Buch auf dem Dachboden gefunden habe, als ich die Sachen für den Flohmarkt zusammengepackt habe. Und ich weiß, dass es jetzt weg ist. Offenbar hat es jemand gekauft. Nicht mal daran kann ich mich mehr erinnern. Ist dieses Buch ein Phantom? Womöglich. Ich werde es wohl nicht mehr erfahren.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Tag 295 - Die Essstäbchen

Das wird jetzt ein bisschen peinlich für mich, aber hilft ja nix: Ich kann nicht mit Essstäbchen essen. Nicht ernsthaft zumindest. Es gelingt mir wohl irgendwie, mit Stäbchen Essen in meinen Mund zu befördern, aber es ist langsam und qualvoll, es sieht nicht elegant aus und oft genug fällt das Essen auf halbem Wege wieder zurück auf den Teller. Und davon mal ganz abgesehen: Ich seh den Sinn darin nicht. Warum sollte ich mit Stäbchen essen, wenn ich nur zwei Meter entfernt von meiner Besteckschublade sitze? 

Die Essstäbchen konnten daher weg. Auf dem Flohmarkt. Für einen Euro. Immerhin.