Im vorigen Jahr hab ich tatsächlich keinen einzigen Kleidertausch veranstaltet - das gab's seit Jahren nicht mehr. Dabei hätte so ein Abend doch eigentlich so gut zum #daskannweg-Thema gepasst! Ich weiß nicht, oft ich die Frage "Wann machst du denn mal wieder einen Swap?" in den letzten Monaten gehört hab - aber manchmal kommt halt das Leben dazwischen und auf einmal ist das Jahr um ...
Am vorigen Wochenende haben wir uns dann endlich mal wieder hier versammelt: acht Mädels und ein Riesenberg ausrangierter T-Shirts, Röcke, Hosen, Kleider, Schals, Pullis, Handtaschen, Schuhe, Blusen, Jacken, Mäntel und Tops. Wahnsinn, wie viel da immer zusammenkommt! Die Wohnung sah mal wieder aus wie ein Klamottenladen ...
Neue Besitzerinnen gefunden haben unter anderem die schwarze Sweatjacke, das gestreifte Oberteil und die rote Kapuzenjacke mit den Streifen. Ich freu mich immer riesig, wenn ich sehe, wie gut die Sachen an den anderen Mädels aussehen. So lässt sich besser Frieden mit einem Fehlkauf machen und auch der Abschied von einem ehemals geliebten Teil fällt viel leichter. Im Gegenzug hab ich eine Kapuzenjacke, einen Pulli und eine Umhängetasche ertauscht - drei Dinge, über die ich mich total freue.
Aber natürlich bleiben am Ende doch die meisten Teile ohne neue Besitzerin - wir haben schließlich weder alle dieselbe Größe, noch denselben Geschmack. Das dunkelrote Jerseykleid sorgte zwar für viel Heiterkeit, stieß aber bei keinem der Mädels auf ernsthaftes Interesse. Auch die dunkelblaue Sommerjacke, das schwarze Abendkleid und noch etliches andere mehr blieben am Ende zurück. Klar war: Ich will wieder Kleidung in die Kemenate bringen, einen Treff für wohnungslose Frauen, nur zwei Straßen von mir entfernt. Aber die brauchen natürlich keine schwarzen Abendkleider und auch keine hochhackigen Sandalen. Wohin also mit diesen Dingen?
Einige davon haben schon den zweiten oder dritten Swap hinter sich und finden nie eine dauerhafte neue Besitzerin. Ein wunderschönes bedrucktes Kleid mit Spaghettiträgern und Spitze hatten mindestens drei meiner Freundinnen schon mal an sich genommen. Getragen hat es keine. Auch das nagelneue graugrüne Abendkleid hat Insa am Sonntag wieder mitgebracht. Ich habe keine Lust mehr, mich weiter mit diesem Zeug zu belasten.
Vage Pläne, ich könnte ja mal was bei Kleiderkreisel reinstellen oder in den Second-Hand-Laden bringen, hab ich wieder verworfen: viel zu aufwendig. Der neue Plan lautet: Oxfam. Oxfam verkauft die Dinge, die andere Leute nicht mehr brauchen. Das Geld, was dabei reinkommt, geht an Nothilfe- und Entwicklungsprojekte.
Ich hab also meine alten Klamotten sortiert: in einen Kemenate-Stapel und einen Oxfam-Stapel.
Das hier bring ich am Wochenende in die Kemenate. Ziemlich beeindruckend, was? Allerdings sind auch Sachen von meiner Freundin Helene dabei, die zu schade für die Altkleidersammlung waren.
Das hier bring ich bei nächster Gelegenheit zu Oxfam. Ich bin gespannt, ob das klappt. Drückt mir die Daumen! Da sind einige Altlasten dabei - wer genau hinsieht, erkennt sicher den berühmt-berüchtigten Samtblazer mit Nadelstreifen.
2014 habe ich mich jeden Tag von einem Gegenstand aus meinem Besitz getrennt. Das hat mein Leben ziemlich auf den Kopf gestellt und wirkt bis heute nach. Zwölf Jahre später trennen der Liebste und ich uns wieder von Kram – für mehr Freude und mehr Leichtigkeit im Leben.
Mittwoch, 18. Februar 2015
Mittwoch, 4. Februar 2015
"My Stuff" - der perfekte Film für alle #daskannweg-Fans
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| Vorher ... |
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| ... und nachher. |
Nun, wenn euch mein #daskannweg-Jahr schon beeindruckt hat, dann passt mal auf, was der Finne Petri Luukainen gemacht hat: Er hat Anfang 2012 seinen gesamten Besitz eingelagert und jeden Tag nur einen einzigen Gegenstand aus dem Lager geholt.
Von diesem Experiment erzählt der Dokumentarfilm "My Stuff", der am 5. März in die deutschen Kinos kommt. Ich bin schon sehr gespannt auf den Film - der Trailer jedenfalls ist richtig, richtig vielversprechend:
Der Untertitel von "My Stuff" lautet "Was brauchst du wirklich?" - und genau darum geht es auch mir: Was wirklich wichtig ist im Leben? Petri Luukainen rennt in einer Winternacht nackt durch Helsinki, zum Lagerhaus, um seinen ersten Gegenstand zurückzuholen. Klar, das ist völlig unnötig und noch dazu ziemlich wahnsinnig. Trotzdem finde ich sein Experiment mutig. Und klug. "Du musst rausfinden, was dir wirklich wichtig ist", sagt die alte Dame im Trailer. "Anders bekommt dein Leben keinen Sinn." Recht hat sie.
Mehr über den Film erfahrt ihr auch auf der Website www.mystuffmovie.de oder bei Facebook unter
www.facebook.com/MyStuffMovie.
Dienstag, 27. Januar 2015
Der Liebste und sein Auto
Monat 1 nach dem #daskannweg-Jahr ist fast vorüber und es ist mal wieder höchste Zeit für ein klassisches #daskannweg. Dieses stammt allerdings nicht von mir, sondern vom Liebsten, der in letzter Zeit eh der bessere #daskannweg-er von uns beiden war. Als ich letztens bei ihm war und an seinem Rechner was für die Arbeit machte, kramte er hinter mir in einem Schrank. Was suchst du denn da?, fragte ich, einen Briefumschlag, antwortete er. Ich arbeitete weiter, und als ich mich einige Zeit später zu ihm umdrehte, saß er da inmitten von alten Unterlagen und stopfte Papier in eine braune Papiertüte. Am Ende wurden es zwei Tüten mit alten Unterlagen, nun passen wieder alle Ordner in den Schrank und ein Briefumschlag wurde ganz nebenbei auch gefunden.
Das war aber nur der Auftakt für das große #daskannweg des Tages: Am selben Tag riefen wir den Autoverwerter an - voller guter Neujahrsvorsätze wurde nun also wahr, was eigentlich schon seit Sommer geplant war. Aber die Geschichte vom Liebsten und seinem Auto erzählt er euch besser selbst.
Ich fahre nicht gern Auto. Irgendwann in meinem Leben ließ sich die Anschaffung eines Autos aber nicht vermeiden.
Wir hatten gute und schlechte Zeiten, mein kleines Auto und ich. Angefangen hatte alles kurz vor der Wirtschaftskrise 2008. Ich brauchte dringend ein Auto und kaufte mir einen gebrauchten Peugeot - für einen Preis, der zu der Zeit okay war.
Wenige Wochen später kam die Wirtschaftskrise, die auch den Automobilmarkt hart traf. Sie halbierte gefühlt den Restwert: der erste finanzielle Rückschlag. Dann kam die Abwrackprämie, für die das Auto leider ein paar Wochen zu jung war - das war also keine Möglichkeit, aus dem vermeintlichen Fehlkauf noch was rauszuholen.
Und so ging es weiter: Ein Kühlerschaden zerstörte die Zylinderkopfdichtung. Elektronikprobleme, die nicht in den Griff zu bekommen waren, schädigten immer wieder die Batterie, so dass das Auto regelmäßig nicht mehr ansprang und eine neue brauchte. Ein "Einparkfehler" meiner Ex-Freundin deformierte die hintere rechte Tür; seitdem sieht das Auto einfach nur kaputt aus.
Ich verbinde auch schöne Erinnerungen mit dem Auto. Ich bin mit ihm zu vielen tollen Konzerten gefahren, die mein Leben bereichert haben. Aber die mangelnde Zuverlässigkeit, das unschöne Aussehen, meine Abneigung gegen das Autofahren - all das führte dazu, dass das Auto immer öfter auf seinem Parkplatz stehen blieb. Und da ich in der Stadt wohne, komme ich auch ohne Auto gut aus. In den letzten Monaten habe ich es gar nicht mehr benutzt, natürlich mit laufenden Kosten für Steuer und Versicherung.
Es hat lange gedauert und einige Gespräche gebraucht, bis ich sicher war: Das Auto kann weg - und zwar jetzt. Am Dienstag wurde es abgeholt. Jetzt ist es bei einem Verwerter in guten Händen und wird hoffentlich im Autohimmel ein besseres Leben haben.
Das war aber nur der Auftakt für das große #daskannweg des Tages: Am selben Tag riefen wir den Autoverwerter an - voller guter Neujahrsvorsätze wurde nun also wahr, was eigentlich schon seit Sommer geplant war. Aber die Geschichte vom Liebsten und seinem Auto erzählt er euch besser selbst.
Wir hatten gute und schlechte Zeiten, mein kleines Auto und ich. Angefangen hatte alles kurz vor der Wirtschaftskrise 2008. Ich brauchte dringend ein Auto und kaufte mir einen gebrauchten Peugeot - für einen Preis, der zu der Zeit okay war.
Wenige Wochen später kam die Wirtschaftskrise, die auch den Automobilmarkt hart traf. Sie halbierte gefühlt den Restwert: der erste finanzielle Rückschlag. Dann kam die Abwrackprämie, für die das Auto leider ein paar Wochen zu jung war - das war also keine Möglichkeit, aus dem vermeintlichen Fehlkauf noch was rauszuholen.
Und so ging es weiter: Ein Kühlerschaden zerstörte die Zylinderkopfdichtung. Elektronikprobleme, die nicht in den Griff zu bekommen waren, schädigten immer wieder die Batterie, so dass das Auto regelmäßig nicht mehr ansprang und eine neue brauchte. Ein "Einparkfehler" meiner Ex-Freundin deformierte die hintere rechte Tür; seitdem sieht das Auto einfach nur kaputt aus.
Ich verbinde auch schöne Erinnerungen mit dem Auto. Ich bin mit ihm zu vielen tollen Konzerten gefahren, die mein Leben bereichert haben. Aber die mangelnde Zuverlässigkeit, das unschöne Aussehen, meine Abneigung gegen das Autofahren - all das führte dazu, dass das Auto immer öfter auf seinem Parkplatz stehen blieb. Und da ich in der Stadt wohne, komme ich auch ohne Auto gut aus. In den letzten Monaten habe ich es gar nicht mehr benutzt, natürlich mit laufenden Kosten für Steuer und Versicherung.
Es hat lange gedauert und einige Gespräche gebraucht, bis ich sicher war: Das Auto kann weg - und zwar jetzt. Am Dienstag wurde es abgeholt. Jetzt ist es bei einem Verwerter in guten Händen und wird hoffentlich im Autohimmel ein besseres Leben haben.
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| Der Parkplatz - ohne das Auto. Hier hat es monatelang gestanden. |
Donnerstag, 22. Januar 2015
Schau dem geschenkten Gaul ins Maul
Geschenke sind ein ganz heikles Thema, wenn's ums Ausmisten geht. Viele tun sich furchtbar schwer damit, sich von Geschenken zu trennen. Ich widme ihnen die #daskannweg-Regeln 3 und 4.
#daskannweg-Regel Nummer 3:
Schau dem
geschenkten Gaul ins Maul
Nicht nur du willst Dinge loswerden, anderen Leuten geht es genauso. Zum Beispiel, weil sie ein Problem haben, sich zu trennen - sie möchten ihren Kram "in gute Hände geben".
Ja, es ist schön, wenn andere dir eine Freude machen können mit
etwas, das sie selber weder nutzen noch brauchen. Weiterbenutzen statt wegwerfen, das entspricht absolut dem Nachhaltigkeitsgedanken. Und du bekommst was umsonst, sparst also Geld. Eine gute Sache also. Oder?
Prinzipiell schon. Es ist für die anderen aber auch:
einfach. Sie müssen sich nicht weiter um den Kram kümmern. Denn jetzt musst DU dich drum kümmern. Bevor du ein solches Geschenk annimmst, frage dich: Will ich das wirklich? Macht das Zeug mein Leben wirklich erfüllter - oder nur voller?
Deshalb sind Kleidertauschpartys ein gefährliches Pflaster - hier lauern die geschenkten Gäule an jeder Ecke. "Steht dir super" lauten die magischen Worte, die den geschenkten Gaul auf der Kleidertauschparty begleiten - denn keine mag wieder mit nach Hause nehmen, was sie mitgebracht hat. Die Rubrik "Kleidung" hat es im vorigen Jahr auf 78 Einträge gebracht. Nicht wenige der aussortierten Kleidungsstücke sind mal bei einer Kleidertauschparty in meinen Besitz geraten, zum Beispiel die dunkelblaue Sommerjacke, das schwarze Oberteil mit Spitzenrand oder das Longsleeve mit dem Käfer.
Andere Leute wiederum schenken dir Dinge, weil sie
wollen, dass du was für sie tust: Firmen schenken dir Kugelschreiber
mit Firmenlogo, damit du beim Schreiben an sie denkst, Parteien,
damit du sie vielleicht mal wählst, dein Arbeitgeber
schenkt dir ein T-Shirt mit Firmenlogo, damit du dich mit
seiner Firma identifizierst. Nichts davon geschieht
aus Nettigkeit.
Bevor du ein solches Geschenk annimmst, frage dich dasselbe wie oben - und außerdem: Warum schenken die mir das? Und: Will ich mich wirklich instrumentalisieren lassen? Ich besaß eine Menge Dinge mit
Werbeaufdruck Anfang 2014. Von den meisten - Thermobecher, Bleistifte, Kulturtäschchen uvm. - habe ich mich im Laufe des Jahres getrennt.
Lass dir von niemandem etwas aufschwatzen. Und nimm
nichts an, nur weil es nichts kostet. Geschenkte Gäule kosten zwar kein Geld,
aber sie kosten dich Zeit und Energie. Du musst sie verwalten,
warten, verwahren - und irgendwann entsorgen.
Donnerstag, 15. Januar 2015
Hör auf zu horten
Die zweite #daskannweg-Regel hängt eng mit der ersten zusammen. Bei "Geh nicht auf Nummer Sicher" geht es um Dinge, die du aufhebst, weil du denkst, dass du sie noch brauchst. Bei "Hör auf zu horten" geht es um Dinge, die du aufhebst, OHNE darüber nachzudenken.
#daskannweg-Regel Nummer 2:
Hör auf zu horten
Wahrscheinlich
hat jeder von uns eine Schwäche für irgendwas. Für die einen sind
es Sneakers. Für die nächsten Kochbücher. Oder interessant geformte
Steine. Dinge in Schildkrötenform. Das ist okay, eine liebenswerte
Schrulle (so lange die Schwäche nicht so groß wird, dass du zuhause nicht mehr durch die Tür kommst).
Nicht okay sind allerdings die Dinge, die du achtlos hortest. Nicht okay ist, wenn die Plastiktüten aus der Abstellkammer
quellen, weil du wieder nicht dran gedacht hast, zum Einkaufen eine
Tasche mitzunehmen. Nicht okay ist der Stiftehalter, in den du nur
noch mit Mühe einen weiteren Gratis-Kuli reinquetschen kannst. Du
brauchst keine vier grauen Pullis, 17 Kulis und 51 Plastiktüten. Warum
also hebst du sie auf?
Und selbst deine kleinen Sammelleidenschaften solltest du hinterfragen. Ich liebe meine Kochbücher und würde mich nie überreden lassen, mich von allen zu trennen. Dennoch hab ich mich im Laufe des vorigen Jahres mich von sieben Kochbüchern verabschiedet, die ich nicht mehr mochte. Denn bei einer Sammlung sollte es nicht in erster Linie darum gehen, dass sie möglichst groß ist. Sondern dass jedes einzelne Stück darin dir gefällt und dich glücklich macht.
Und selbst deine kleinen Sammelleidenschaften solltest du hinterfragen. Ich liebe meine Kochbücher und würde mich nie überreden lassen, mich von allen zu trennen. Dennoch hab ich mich im Laufe des vorigen Jahres mich von sieben Kochbüchern verabschiedet, die ich nicht mehr mochte. Denn bei einer Sammlung sollte es nicht in erster Linie darum gehen, dass sie möglichst groß ist. Sondern dass jedes einzelne Stück darin dir gefällt und dich glücklich macht.
Montag, 12. Januar 2015
Geh nicht auf Nummer Sicher
Ich wurde in den vergangenen Tagen immer mal wieder gefragt, wie es denn so sei ohne tägliches Bloggen. Es ist genau wie vorhergesagt: Ich genießen es zu schreiben, weil ich es will, und nicht weil ich heute noch muss. Oder, wie in den letzten Tagen, nicht zu schreiben, weil ich anderes zu tun hatte. Aber nun melde ich mich zurück, denn ich hatte euch ja die Erkenntnisse des vorigen Jahres versprochen, anschaulich verpackt als #daskannweg-Regeln. Heute geht's los mit Regel Nummer 1.
#daskannweg-Regel Nummer 1:
Geh nicht auf Nummer Sicher
Du hast dir ein besser ein neues Handy
gekauft, eine Wolldecke in den aktuellen Trendfarben, einen
leistungsfähigeren Mixer. Was hast du mit dem alten Handy, der alten Wolldecke, dem alten Mixer gemacht? Du hast
die Sachen in den Schrank gelegt, "für den Fall, dass".
Vielleicht geht das neue Handy kaputt oder du siehst dich an der
Wolldecke satt ...
STOP. Jetzt mach bitte mal die Augen zu
und stell dir den Moment vor, in dem das passiert.
Willst du dann wirklich wieder zurück
zu dem alten Kram, den du durch was anderes ersetzt hast, weil er
nicht mehr gut genug war? Willst du dann nicht lieber was Neues?
Wahrscheinlich wohnst du nicht mitten in einer Einöde - du könntest
also relativ einfach Ersatz beschaffen. Du könntest in einen Laden
gehen oder online bestellen. Und sofortsofortsofort brauchst du die
meisten Dinge doch sowieso nicht. Wäre es wirklich so schlimm, wenn
das passieren würde und du nicht sofort Ersatz zur Hand hättest?
Falls mein Router mal kaputt gehen
sollte, hab ich jetzt keinen Ersatz-Router mehr, denn der konnte am 29. August 2014 weg.
Falls meine eine Suppenkelle mal
schmutzig ist, hab ich keine zweite, denn sie konnte am 9. August 2014 weg. (Das ist übrigens erst gestern
vorgekommen - ich hab die schmutzige Suppenkelle dann aus der
Spülmaschine genommen und schnell abgewaschen. War gar nicht so schlimm).
Falls ich das Päckchen mit
Heftklammern aufbrauchen und neue brauchen sollte, werde ich mir neue kaufen,
denn meine Ersatz-Heftklammern konnten am 15. Mai 2014 weg.
Falls ich wider Erwarten doch mal
kleine Cremedöschen brauchen sollte, hol ich mir welche bei Budni,
denn meine konnten am 9. September 2014 weg.
Es gibt zwei amerikanische Blogger; sie
sagen: Alles, was man binnen 20 Minuten für unter 20 Dollar nachkaufen kann, kann weg.
Wahrscheinlich haben sie recht.
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Tag 365 - Das #daskannweg-Jahr 2014 - Letzte Worte
Ein Jahr #daskannweg. Wow. In den vergangenen 365 Tagen hab ich mich jeden Tag von einem Gegenstand aus meinem Besitz getrennt (manchmal waren es auch mehrere, oder mehrere im Voraus). Ich wusste nicht, worauf ich mich einlasse, als ich das Projekt am 1. Januar 2014 gestartet habe. Natürlich wusste ich das nicht. So ein Jahr kann man nicht akribisch vorausplanen. (und wer mich kennt, weiß, ich hätte es getan, wenn ich es auch nur ansatzweise für möglich gehalten hätte).
Im Dezember, als das Jahr noch mal turbulent wurde, fühlte ich mich manchmal wie der Typ in dem Animaniacs-Cartoon: Er singt alle Wörter aus dem Wörterbuch vor und als er bei Z angekommen ist, schläft er beinahe ein. Aber dann rappelt er sich doch noch mal auf und bringt die Sache zu Ende.
Und ich wollte es zu Ende bringen. Denn auch wenn ich morgens um 7 Schubladen durchwühlt, nachts um 11 Fotos gemacht, im Zug und in der Mittagspause Texte geschrieben – und ja, manchmal auch mich selbst und meine Idee verflucht habe, auch wenn mein Tablet diesen, den letzten Text nicht abspeichern wollte und ich ihn deshalb mit dem Handy abfotografieren und noch mal abtippen musste: Ich hab's nie bereut.
Auch wenn mir das immer niemand glauben mag: Abgesehen von dem Wohnzimmerschrank, der als Schuhschrank im Flur seine neue Bestimmung fand, hab ich keinen einzigen Gegenstand, von dem ich mich 2014 getrennt habe, je vermisst. Und: Wer ausmistet, entscheidet sich nicht nur bewusst gegen Dinge. Sondern auch bewusst für alle anderen: Die will ich behalten! Ich habe nun weniger Dinge als vor einem Jahr, aber ich freue mich viel mehr an denen, die ich noch habe. Ich liebe meine Grillpfanne! Warum bloß hab ich die früher so selten benutzt? Seit ich nur noch so viele Tassen im Küchenschrank habe, wie ohne Hin- und Hergeschiebe reinpassen, benutze ich die schöne Wellensittichtasse viel öfter. Und freu mich an ihr. Im Kleiderschrank muss ich mich nicht mehr durch Berge ungeliebter Klamotten wühlen und finde so die Lieblingsteile viel schneller.
Ich hab in diesem Jahr nicht nur geräumt und sortiert, weggeworfen und verschenkt, geschrieben, fotografiert und geflucht - ich hab auch viel gelernt. Darüber, wie man unnütze Dinge los wird und wie man es schafft, keine neuen anzuhäufen. Als ich anfing, diesen, den letzten Post des #daskannweg-Jahres zu schreiben, hatte ich ruckzuck zehn #daskanweg-Regeln beisammen. Und habe dann beschlossen: Das erzähle ich euch alles in den nächsten Tagen. Heute gibt es noch genug anderes zu sagen.
Danke zum Beispiel. Danke an alle, die dieses Projekt begleitet haben, die mitgelesen und Fragen gestellt und vielleicht sogar mitgemacht haben. Egal ob gute Freunde, entfernte Bekannte, völlig Fremde, es hat mich tief gerührt, wie viel Anteil ihr alle genommen habt, wie intensiv ihr #daskannweg verfolgt habt. Ich bin ziemlich stur - wenn ich was anfange, dann zieh' ich es auch durch. Aber eure Begeisterung hat es so viel einfacher gemacht weiterzumachen. Durchzuhalten. Mit euch zusammen hat es so viel mehr Spaß gemacht.
Und jetzt? Ist das Jahr wirklich um. "Machst du weiter?", haben mich viele von euch immer wieder gefragt. Natürlich mache ich weiter – denn es geht immer weiter. Ein Gegenstand, der heute in mein Leben passt, ist vielleicht in einem Monat, einem halben Jahr nicht mehr richtig für mich. Und ich werde auch weiter bloggen – nur nicht mehr jeden Tag. Ich werde es genießen zu schreiben, weil ich es will, und nicht weil ich heute noch muss. Es wird in Zukunft nicht unbedingt genau ein Gegenstand im Mittelpunkt eines Postings stehen, aber natürlich wird es weiter um das Thema #daskannweg gehen. Den Anfang werden die #daskannweg-Regeln machen. Außerdem möchte ich auch verschiedene Methoden ausprobieren, Dinge loszuwerden, und darüber schreiben. Das hatte ich eigentlich für dieses Jahr schon geplant. Aber dann kam mir das Leben dazwischen.
Jeder, der mag, ist herzlich eingeladen mitzuschreiben – schreibt mir einfach eine Mail an daskannweg@yahoo.de.
Alles Liebe - und einen guten Start in ein gerümpelfreies Jahr 2015!
Angie
Im Dezember, als das Jahr noch mal turbulent wurde, fühlte ich mich manchmal wie der Typ in dem Animaniacs-Cartoon: Er singt alle Wörter aus dem Wörterbuch vor und als er bei Z angekommen ist, schläft er beinahe ein. Aber dann rappelt er sich doch noch mal auf und bringt die Sache zu Ende.
Und ich wollte es zu Ende bringen. Denn auch wenn ich morgens um 7 Schubladen durchwühlt, nachts um 11 Fotos gemacht, im Zug und in der Mittagspause Texte geschrieben – und ja, manchmal auch mich selbst und meine Idee verflucht habe, auch wenn mein Tablet diesen, den letzten Text nicht abspeichern wollte und ich ihn deshalb mit dem Handy abfotografieren und noch mal abtippen musste: Ich hab's nie bereut.
Auch wenn mir das immer niemand glauben mag: Abgesehen von dem Wohnzimmerschrank, der als Schuhschrank im Flur seine neue Bestimmung fand, hab ich keinen einzigen Gegenstand, von dem ich mich 2014 getrennt habe, je vermisst. Und: Wer ausmistet, entscheidet sich nicht nur bewusst gegen Dinge. Sondern auch bewusst für alle anderen: Die will ich behalten! Ich habe nun weniger Dinge als vor einem Jahr, aber ich freue mich viel mehr an denen, die ich noch habe. Ich liebe meine Grillpfanne! Warum bloß hab ich die früher so selten benutzt? Seit ich nur noch so viele Tassen im Küchenschrank habe, wie ohne Hin- und Hergeschiebe reinpassen, benutze ich die schöne Wellensittichtasse viel öfter. Und freu mich an ihr. Im Kleiderschrank muss ich mich nicht mehr durch Berge ungeliebter Klamotten wühlen und finde so die Lieblingsteile viel schneller.
Ich hab in diesem Jahr nicht nur geräumt und sortiert, weggeworfen und verschenkt, geschrieben, fotografiert und geflucht - ich hab auch viel gelernt. Darüber, wie man unnütze Dinge los wird und wie man es schafft, keine neuen anzuhäufen. Als ich anfing, diesen, den letzten Post des #daskannweg-Jahres zu schreiben, hatte ich ruckzuck zehn #daskanweg-Regeln beisammen. Und habe dann beschlossen: Das erzähle ich euch alles in den nächsten Tagen. Heute gibt es noch genug anderes zu sagen.
Danke zum Beispiel. Danke an alle, die dieses Projekt begleitet haben, die mitgelesen und Fragen gestellt und vielleicht sogar mitgemacht haben. Egal ob gute Freunde, entfernte Bekannte, völlig Fremde, es hat mich tief gerührt, wie viel Anteil ihr alle genommen habt, wie intensiv ihr #daskannweg verfolgt habt. Ich bin ziemlich stur - wenn ich was anfange, dann zieh' ich es auch durch. Aber eure Begeisterung hat es so viel einfacher gemacht weiterzumachen. Durchzuhalten. Mit euch zusammen hat es so viel mehr Spaß gemacht.
Und jetzt? Ist das Jahr wirklich um. "Machst du weiter?", haben mich viele von euch immer wieder gefragt. Natürlich mache ich weiter – denn es geht immer weiter. Ein Gegenstand, der heute in mein Leben passt, ist vielleicht in einem Monat, einem halben Jahr nicht mehr richtig für mich. Und ich werde auch weiter bloggen – nur nicht mehr jeden Tag. Ich werde es genießen zu schreiben, weil ich es will, und nicht weil ich heute noch muss. Es wird in Zukunft nicht unbedingt genau ein Gegenstand im Mittelpunkt eines Postings stehen, aber natürlich wird es weiter um das Thema #daskannweg gehen. Den Anfang werden die #daskannweg-Regeln machen. Außerdem möchte ich auch verschiedene Methoden ausprobieren, Dinge loszuwerden, und darüber schreiben. Das hatte ich eigentlich für dieses Jahr schon geplant. Aber dann kam mir das Leben dazwischen.
Jeder, der mag, ist herzlich eingeladen mitzuschreiben – schreibt mir einfach eine Mail an daskannweg@yahoo.de.
Alles Liebe - und einen guten Start in ein gerümpelfreies Jahr 2015!
Angie
Dienstag, 30. Dezember 2014
Tag 364 - Das #daskannweg-Jahr 2014 bei Instagram
Im Juli hat die wunderbare Flow in ihrem Ferienbuch über mich und meinen Blog berichtet. Das verschaffte #daskannweg eine Reihe neuer treuer Fans - unter anderem Uli, die mich um Erlaubnis bat, #daskannweg als Instagram-Hashtag nutzen zu dürfen. Na klar durfte sie! Es ist wunderbar zu wissen, dass meine Idee nicht nur mir selbst Freude macht, sondern sogar fremde Menschen inspiriert.
Deshalb hatte ich Uli gefragt, ob sie auch einen Gastbeitrag schreiben möchte, und sie hat freudig zugesagt. Doch leider konnte bei Uli vorige Woche ganz unvorhergesehen etwas anderes weg: Ihr Laptop ging kaputt. Da sie nicht selbst schreiben kann, bette ich hier eine kleine Auswahl ihrer #daskannweg-Posts bei Instagram ein. Mehr findet ihr unter http://instagram.com/tswiebel/.
Liebe Uli, ich freue mich sehr, dass du die Idee von #daskannweg zu Instagram getragen hast. Danke dafür!
Deshalb hatte ich Uli gefragt, ob sie auch einen Gastbeitrag schreiben möchte, und sie hat freudig zugesagt. Doch leider konnte bei Uli vorige Woche ganz unvorhergesehen etwas anderes weg: Ihr Laptop ging kaputt. Da sie nicht selbst schreiben kann, bette ich hier eine kleine Auswahl ihrer #daskannweg-Posts bei Instagram ein. Mehr findet ihr unter http://instagram.com/tswiebel/.
Liebe Uli, ich freue mich sehr, dass du die Idee von #daskannweg zu Instagram getragen hast. Danke dafür!
Ein von @tswiebel gepostetes Foto am
Ein von @tswiebel gepostetes Foto am
Ein von @tswiebel gepostetes Foto am
Montag, 29. Dezember 2014
Tag 363 - Das #daskannweg-Jahr 2014: Christine erzählt
Der kann weg
Auch ich durfte dieses Jahr Teil sein
von "das kann weg": Als Urlaubsvertretung habe ich mich im Juni
von Tag 165 bis 173 in meiner Bude umgeschaut – und jede Menge Kram
gefunden, den ich nicht mehr brauche. Da waren unter anderem dabei
eine Kiste Bier auf dem Balkon (Tag 171), eine Hexenbox plus
Zauberbuch (Tag 172), eine Helene Fischer-DVD (Tag 168 – gab’s 8
Euro für bei Momox!) oder aber die viel diskutierte Harald
Glööckler-Bettwäsche mit Kröönchen (Tag 169 – eingemottet und
somit leider immer noch da … Corinna, wolltest du die nicht fürs
Gästezimmer?). In meinem letzten Eintrag nahm ich Abschied von den "falschen Prinzen" (Tag 173).
Materiell trennte ich mich dabei von
meiner Sammlung an Froschkönigen. Einige setzte ich irgendwo draußen
aus – meist am Wasser. Manchmal wartete ich sogar, bis jemand kam,
den Frosch entdeckte und mit einem Lächeln im Gesicht mitnahm. Die
drei Schneekugeln packte ich in einen Karton und schickte sie an
meine Freundin Sonja in Rastatt. Mit ihr gemeinsam fing vor vielen
Jahren die ganze Sammelei an. Seltsamerweise fand ich das Päckchen
eine Woche später schwer ramponiert wieder vor meiner Haustür. Eine
der Kugeln war beim Transport beschädigt worden und ausgelaufen.
Darum schickte DHL alles Retour. Schlampige Verpackung meinerseits –
oder vielleicht doch ein Zeichen, dass ich eigentlich doch noch nicht
innerlich bereit dafür war, mich von den Fröschen zu trennen?
Denn
eigentlich ging es ja um viel mehr: Es ging darum, Loszulassen von
der Vergangenheit und romantisch-verklärten Einstellungen.
Loszulassen von der Idee, dass irgendwo da draußen ein Prinz wartet,
der auf dem Schimmel angeritten kommt und mit mir in Richtung
Sonnenuntergang verschwindet.
Wenn ich zurückblicke, wie vielen
falschen Prinzen ich in den vergangenen Jahren hinterher getrauert
habe, hätte ich sehr gut auch über mehrere Wochen einen Blog füllen
können mit dem Titel "Der kann weg". Was habe ich Zeit
verschwendet mit Fragen wie "Warum ruft er nicht an?", "Was
habe ich falsch gemacht?" oder "Mag er mich wirklich?". Heute
weiß ich: Wenn ein Mann eine Frau wirklich will, versetzt er Berge.
Dann meldet er sich, egal wie gestresst er ist. Dann sucht er im
Dschungel das einzige Internet-Café, um deinen Facebook-Status zu
liken. In allen anderen Fällen zählt er leider zur Kategorie "Frosch" und sollte schleunigst entsorgt werden.
Es kann durchaus vorkommen, dass einer
dieser Frösche, den man eigentlich längst im Müll glaubte,
plötzlich und völlig unerwartet doch wieder auf der Bildfläche
erscheint. Dann heißt es stark bleiben und nicht ein zweites Mal
auf die gleiche Masche reinfallen – auch, wenn er den muffigen
Geruch aus dem Mülleimer vielleicht übertüncht hat. Das lerne ich
gerade. Manchmal muss man eben auch Menschen ausmisten, so hart es
klingen mag. Alter Ballast blockiert. Und kann darum getrost weg.
Sonntag, 28. Dezember 2014
Tag 362 - Das #daskannweg-Jahr 2014: Chantal erzählt
Liebe Chantal, wir haben zusammen Abitur gemacht, und auch wenn wir uns heute nur noch selten treffen können, freuen wir uns über jedes Wiedersehen und haben uns immer viel zu erzählen. Und nicht nur das: Auch wenn wir uns nicht sehen, verlaufen unsere Gedanken offensichtlich in denselben Bahnen ... Danke für eine Freundschaft, der Zeit und Raum nichts anhaben konnten!
Auch ich habe das Jahr 2014 dem Ausmisten gewidmet. Angelika und ich hatten uns jedoch nicht abgesprochen. Bei mir kam es so: Ende 2013 hatte ich mal wieder eines meiner Lieblingsbücher - "Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags" - in der Hand. Es enthält keine neuen Weisheiten, fasst aber interessante Erkenntnisse und Tipps gekonnt zusammen und motiviert sofort zum Ausmisten. Und so habe ich durch dieses Buch mal wieder einen neuen Impuls zum Aufräumen erhalten.
Nach und nach ist einiges dem Sperrmüll und der Mülltonne zugeführt worden. Das eine oder andere konnte sogar auf Rebuy, Momox und Co. ein kleines Taschengeld erzielen. Und trotz der disziplinierten Entrümpelung ist immer noch viel (zu viel) Krempel da und ich werde daher sicher noch eine Weile weitermachen (können).
Interessanterweise stellte ich fest, dass Angelika und ich uns teilweise sogar auf den Tag den gleichen Themen gewidmet haben. Es scheint also durchaus Krempel zu geben, der in vielen Haushalten überflüssig und unnütz oder einfach nicht mehr zeitgemäß ist!
Mein Entrümpelungsbeitrag für #daskannweg sind ein paar Handtücher. Die sind irgendwie verzogen und die Zierborte ist anscheinend beim Waschen eingegangen. Eigentlich ist mit den Handtüchern nichts verkehrt und ich hatte sie auch noch im Einsatz. Aber es ist ja nicht so, dass man nichts Schöneres hätte. Eben!
Daher nehme ich nun die "guten" Stücke aus dem Schrank und die ollen Dinger können weg. Sie leisten zukünftig gute Dienste beim Abtrocknen unseres Hundes.
Außerdem trenne ich mich von den Salvador-Dali-Miniature-Parfums. Diese hatte ich seinerzeit während einer Klassenfahrt nach Paris (für Insider: Merlin) gekauft. Ich fand sie immer toll anzusehen. Aber mittlerweile habe ich mich daran satt gesehen und sie gammelten in einer Schrankecke vor sich hin. Ich brauche die Miniaturen nicht, um mich an diese tolle Zeit in Paris zu erinnern. Die Parfums können daher weg.
Auch ich habe das Jahr 2014 dem Ausmisten gewidmet. Angelika und ich hatten uns jedoch nicht abgesprochen. Bei mir kam es so: Ende 2013 hatte ich mal wieder eines meiner Lieblingsbücher - "Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags" - in der Hand. Es enthält keine neuen Weisheiten, fasst aber interessante Erkenntnisse und Tipps gekonnt zusammen und motiviert sofort zum Ausmisten. Und so habe ich durch dieses Buch mal wieder einen neuen Impuls zum Aufräumen erhalten.
Nach und nach ist einiges dem Sperrmüll und der Mülltonne zugeführt worden. Das eine oder andere konnte sogar auf Rebuy, Momox und Co. ein kleines Taschengeld erzielen. Und trotz der disziplinierten Entrümpelung ist immer noch viel (zu viel) Krempel da und ich werde daher sicher noch eine Weile weitermachen (können).
Interessanterweise stellte ich fest, dass Angelika und ich uns teilweise sogar auf den Tag den gleichen Themen gewidmet haben. Es scheint also durchaus Krempel zu geben, der in vielen Haushalten überflüssig und unnütz oder einfach nicht mehr zeitgemäß ist!
Mein Entrümpelungsbeitrag für #daskannweg sind ein paar Handtücher. Die sind irgendwie verzogen und die Zierborte ist anscheinend beim Waschen eingegangen. Eigentlich ist mit den Handtüchern nichts verkehrt und ich hatte sie auch noch im Einsatz. Aber es ist ja nicht so, dass man nichts Schöneres hätte. Eben!
Daher nehme ich nun die "guten" Stücke aus dem Schrank und die ollen Dinger können weg. Sie leisten zukünftig gute Dienste beim Abtrocknen unseres Hundes.
Außerdem trenne ich mich von den Salvador-Dali-Miniature-Parfums. Diese hatte ich seinerzeit während einer Klassenfahrt nach Paris (für Insider: Merlin) gekauft. Ich fand sie immer toll anzusehen. Aber mittlerweile habe ich mich daran satt gesehen und sie gammelten in einer Schrankecke vor sich hin. Ich brauche die Miniaturen nicht, um mich an diese tolle Zeit in Paris zu erinnern. Die Parfums können daher weg.
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