Sonntag, 25. Januar 2026

Ein Sturz ohne Folgen - bis jetzt

Im Dezember 2018 waren wir in Kambodscha. Es war ein schöner Urlaub, wir hatten schon Angkor Wat und eine Menge Tempel gesehen. Es war Zeit, das Hotel zu wechseln. Bisher war das Wetter uns hold gewesen, aber heute sollte es einen ordentlichen Regenguss geben. 

Unser Zimmer lag im ersten Stock und hatte eine steile Treppen mit Terracottafliesen. Und auf dieser Treppe hatte sich ordentlich der Regen gesammelt. Ich wollte unser Gepäck runterbringen, damit es pünktlich am Abholort für den Transfer steht. Leider war die Kombination aus Vans-Schuhen ohne Profil und aufschwimmendem Wasser auf steiler Treppe sehr rutschig – und so kam es, wie es kommen musste: Ich rutschte schon oben an der Treppe aus und stürzte herunter (glücklicherweise auf dem Hintern). 

Erster Gedanke: "Steißbein gebrochen." Zweiter Gedanke, beziehungsweise Feststellung: "Meine schöne, grüne North-Face-Jacke hat einen Riss am Ärmel." Aber nur einen kleinen.

Ich habe diese Jacke sehr gemocht. Sie hat eine schöne Farbe (zweimal grün), und ich fand immer, dass sie mir gut steht. In Kambodscha hatte sie anscheinend nicht so viele Einsätze, außer an dem einen Tag, an dem es geregnet hat. Es gibt kein Urlaubsfoto, auf dem ich sie trage. Daher hier nun ein Foto aus unserem Peru-Urlaub:


Der Riss war immer so klein, dass ich dachte: "Den sieht doch keiner." Aber unangenehm war es mir schon, dass die Jacke einen Riss hat, und ich versuchte immer, das zu kaschieren. 

Der neue "das kann weg"-Anlauf hat mir jetzt bewusst gemacht: Die Jacke hat mir zehn Jahre gute Dienste geleistet, sie ist durch dem Riss seit Jahren nicht mehr 100-prozentig regendicht (Hauptfeature einer Outdoorjacke?!), und ich will nicht mit einer zerrissenen Jacke rumlaufen.

Daher kann sie – so leid es mir tut – weg.

Und sonst so? Das hier:
  

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